Angrabschen verboten / Stuttgarter Weindorf

Am Freitag waren wir abends auf dem Stuttgarter Weindorf.

Die ganze Innenstadt ist mit Ständen und Festzelten voll gestellt. Es ist supervoll, ein Vorankommen ist mit mehreren Metern pro Minute möglich.

Meine aktuelle Haartracht sieht so aus, dass ich mein inzwischen l√ɬ§ngers Haupthaar zum Zopf gebunden habe. Mein Kinnbart hat inzwischen eine L√ɬ§nge erreicht, bei der es nicht mehr gut aussieht, wenn ich „das Haar offen trage“. Also habe ich diesen auch zu einem kleinen Zopf gebunden.

Wir dr√ɬ§ngten uns also durch die Menschenmassen, oder lie√ÉŇłen uns von den Menschenmassen weitersp√ɬľlen. Pl√ɬ∂tzlich kommt da von links eine Hand, die an einer alten, angetrunken Frau h√ɬ§ngt und grabscht an meinen Bartzopf. Die zur Hand geh√ɬ∂rige Frau kichert trunken und weist ihre anwesende Freundin auf meine Haartracht hin.

Ich kann das ja so gar nicht leiden, wenn da jemand meine Intimzone verletzt. Ich war schon drauf und dran der Frau den Arm zu brechen auf die Pfoten zu hauen. Ich konnte mich aber grad noch zur√ɬľckhalten, habe Z√ɬ§hne gezeigt (manche sagen dazu gezwungen gel√ɬ§chelt) und sah zu, dass ich aus der Reichweite der Hand kam.

Ich wei√ÉŇł schon, warum ich Volksfesten mit viel Menschengedr√ɬ§nge nicht viel abgewinnen kann.

Wir haben dann aber trotz Gedr√ɬ§nge noch einen nicht all zu belagerten Ausschank gefunden und uns zwei Gl√ɬ§ser Wein gekauft. Mit diesen sind wir dann 100 Meter weiter in die K√ɬ∂nigsstra√ÉŇłe gegangen, wo wir uns ohne Menschenmassen auf einer Bank unseren Wein haben schmecken lassen.

Ein Kommentar zu “Angrabschen verboten / Stuttgarter Weindorf”

  1. anita sagt:

    Ich fand es super-lustig, wie sich die angejahrte Frau kichernd wie ein Teenager an meinen Ehemann ranmacht. Sie und ihre Freundin haben das super-lustig gefunden mit dem Bartzoepfchen meines Ehemannes. Naja, einen guten Geschmack haben sie schon, die Weiber!