Archiv für M√§rz, 2009

Anwaltliches Verhalten erklärt

Montag, 30. März 2009

Gerade habe ich einen Link erhalten, der die Ausf√ɬľhrungen unseres alten Vermieters doch sehr sch√ɬ∂n beleuchtet und verst√ɬ§ndlicher macht. Instinktiv habe ich mich da bisher doch erfreulich richtig verhalten.

[…]Beschuldigungen, Unterstellungen, „Unversch√ɬ§mtheiten“ oder gar Verbal-injurien sollten deshalb grunds√ɬ§tzlich nicht unn√ɬ∂tig thematisiert werden.[…]

Ratlosigkeit

Montag, 30. März 2009

Heute waren wir (mal wieder) beim Mieterbund.

Die Anwältin dort konnte sich ein Schmunzeln nicht verkneifen, nachdem sie den letzten Brief unseres alten Vermieters las.

Auf unsere Frage: „Was will uns unser alter Vermieter damit sagen?“ konnte sie auch nur mit den Schultern zucken. Sie konnte dort auch nur die Information heraus ziehen, dass er die Wohnung noch vor Ablauf unseres Mietvertrags weiter vermietet hat und wir damit Anspruch auf die zu viel gezahlte Miete haben.

Da werde ich also noch ein nettes Briefchen schreiben und ihn darauf hinweisen, dass ich gern mein Geld wieder h√ɬ§tte. Auf die Beleidigungen und komischen Spr√ɬľche werde ich erst einmal nicht weiter eingehen. Mal sehen, wie weit er es noch treiben will…

Verwunderliche Vermieter

Mittwoch, 25. März 2009

Wow. Heute kam ich nach Hause und hatte einen Brief unseres alten Vermieters erhalten.

Die besten Zitate jetzt hier f√ɬľr alle zum Nachlesen:

„Nachdem Sie die Vermietung behindert hatten und sich durch wunderliches Verhalten von einem normalen Gesch√ɬ§ftsverkehr disqualifiziert hatten […] haben wir die Wohnung […] doch noch vermieten k√ɬ∂nnen.“

Wunderliches Verhalten konnte ich eher von Vermieterseite festellen.

„Sie […] hatten sich mit √É‚Äěu√ÉŇłerungen gegen√ɬľber Dritten verhaltensauff√ɬ§llig gezeigt.“

Vermutlich meint er damit den Eigent√ɬľmer der Wohnung.

„Wir hatte die neue Mieterin daher gebeten, die Schl√ɬ∂sser auszutauschen, da wir durch die von Ihnen vorgenommenen, teilweise strafrechtlich relevanten √É‚Äěu√ÉŇłerungen, auch kein Zutrauen zu den von Ihnen beauftragten Personen haben.“

Starker Tobak. Wow. Und das von einem *zensiert*. Die Sache mit dem Bevollm√ɬ§chtigten hat er offenbar nicht verstanden. Sich √ɬľber geltendes Recht hinweg zu setzen, indem man behauptet dem Gegen√ɬľber nicht zu vertrauen ist ein dolles Ding. Ich h√ɬ§tte also die Wohnung besser einem Penner √ɬľberlassen sollen, weil ich meinem Vermieter nicht vertraue?!? Oder was soll ich daraus schlie√ÉŇłen?

Das beste ist: genau diese Vorgehensweise mit dem Schl√ɬ∂sser austauschen, hat er auch bei uns durchgezogen. Ich bin mir nicht sicher, ob nicht unser Vormieter damals auch so einen Brief bekommen hat…

„Wir fordern Sie auf, umgehend die restlichen Schl√ɬľssel […] herauszugeben.“

Aha. Wir sollen die Schl√ɬľssel, die wir einem Bevollm√ɬ§chtigten √ɬľbergeben haben, heraus geben. Wie w√ɬ§re es, wenn er sich an den Bevollm√ɬ§chtigten wendet? Ist doch nicht mein Problem, wenn er dem nicht vertraut. Mir vertraut er doch auch nicht. Wo ist da der Unterschied? Wenn er mir nicht vertraut, wieso vertraut er darauf, dass ich den Schl√ɬľssel zur√ɬľck gebe?

Er streitet dann noch ab, je eine Geschäftsbeziehung zu unserem Bevollmächtigten gehabt zu haben. Meine Auffassung ist ja die, dass er eben genau durch die Benennung des Bevollmächtigen eine Geschäftsbeziehung zu ihm hat.

Er wollte die √ÉŇďbergabe auch nie mit dem Bevollm√ɬ§chtigten machen. Wow. Da wiederspricht er mit diesem Schreiben seiner eigenen telefonischen Aussage, dass wir die Schl√ɬľssel dann doch einem Bekannten √ɬľbergeben sollen. Er hat es auch nicht f√ɬľr n√ɬ∂tig gefunden, uns dieses mitzuteilen, so dass wir vielleicht einen anderen Bevollm√ɬ§chtigten benennen k√ɬ∂nnten.

Wir h√ɬ§tten nicht daf√ɬľr Sorge getragen, dass in der Wohnung nichts einfrieren kann. Doch, denn der Gasofen lief weiterhin auf Minimal-Flamme, als wir zuletzt die Wohnung verlie√ÉŇłen. Was da seine Erf√ɬľllungsgehilfin, die Maklerin, in der Wohnung tat, w√ɬ§hrend sie den Schl√ɬľssel einkassiert hatte, kann ich leider nicht wissen.

Grundtenor des Briefes(zwischen den Zeilen gelesen): Ihr seid doch so die Vollidioten, ihr könnt euch ja nicht mal die Schuhe zubinden, wenn da nicht ein Experte daneben steht und euch alles erklärt.

Ich bin immer noch beeindruckt von so viel Dreistigkeit und Selbstherrlichkeit.

Mein Verdacht ist ja leider der, dass er dadurch versucht, die restliche, an uns zu √ɬľberweisende Monatsmiete einbehalten zu k√ɬ∂nnen, da er uns ein Fehlverhalten vorwirft. Wom√ɬ∂glich versucht er dann auch noch, damit die Kautionsr√ɬľckzahlung mindern zu k√ɬ∂nnen.

Ich werde wohl noch einmal einen Termin beim Mieterschutzbund machen m√ɬľssen.

Wieder warm

Dienstag, 24. März 2009

Irgendwann heute wurde die Heizungsanlage wieder mit Strom versorgt, die Temperatur in der Wohnung kletterte daraufhin wieder von 12√ā¬įC auf wohnliche √ɬľber 20√ā¬įC.

Ich bin der Sache dann mal nach gegangen. Also ich bin der Meinung, dass das so vom VDE sicher nicht f√ɬľr gut gehei√ÉŇłen wird.

Fangen wir ganz vorn an: ich dachte zuerst, der Zähler ist wohl wieder aufgeschaltet worden. Ein Blick in den Zählerschrank: nein, Zähler immer noch gesperrt.

Also runter in den Keller. Das Kellerlicht geht wieder. (Unsere Klingel und das Licht im Treppenhaus Erdgeschoss √ɬľbrigens auch.)

Dann mal geguckt, wo denn da ein Kabel hängt, dass mir bisher nicht aufgefallen ist.

Am Heizungsschalter bin ich dann f√ɬľndig geworden. Ein zus√ɬ§tzliches schwarzes Kabel kommt da aus dem Kasten. Und l√ɬ§uft dann in den Heizungsraum. Und von dort zum Fenster, durch welches es verschwindet. Drau√ÉŇłen aus dem Fenster l√ɬ§uft das Kabel quer √ɬľber den Hof bis zur Werkstatt.

Nunja, pragmatische L√ɬ∂sung, die erst einmal die Funktion der Heizung sicher stellt. Aber mir scheint, dass da noch ein wenig mehr als nur die Heizung dran h√ɬ§ngt. Und sollte das Kabel nicht zur√ɬľck gebaut werden, bevor der Z√ɬ§hler im Erdgeschoss wieder entsperrt wird, habe ich so die eine oder andere Bef√ɬľrchtung, dass das der Hausinstallation unter Umst√ɬ§nden nicht sehr gut tun wird.

Anbei eine Bilderdokumentation:

Vermietersorgen

Dienstag, 24. März 2009

Die letzten beiden Tage waren ja schon recht aufregend.

Heute hatten wir dann einen Brief im Briefkasten. Unser Vermieter kann wohl seinen Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommen, sodass ein Insolvenzverwalter eingesetzt wurde.

Die Miete muss ab nächsten Monat auf ein Sonderkonto, was ich damit noch rechtzeitig vor dem nächsten Zahlungstermin ändern konnte.

Ich hoffe ja mal, dass bald der Verkauf des Hauses abgeschlossen ist. Denn dann bekommen wir sicher noch mehr Spa√ÉŇł mit den neuen Besitzern. ūüôā

Mieterunfreuden (2)

Montag, 23. März 2009

Heute nachmittag rief Schatz an. Die Stadtwerke haben den Z√ɬ§hler f√ɬľr das Erdgeschoss abgeklemmt.

Nun hängt an diesem Zähler aber auch die Heizungsanlage dran. Dumm.

In der Wohnung wird es nun also allmählich kälter und kälter.

Unser Vermieter geht nicht mehr an sein Mobiltelefon, nachdem ich ihm mitteilte, dass der Zähler abgeklemmt wurde und er darauf meinte, dass er in ein paar Minuten wieder anrufe.

Zuf√ɬ§lligerweise hatten wir heute einen Termin bei einem Anwalt des Mieterbundes. Der sagte uns, dass wir den Z√ɬ§hler auf uns laufen lassen k√ɬ∂nnten und die Miete um diesen Betrag k√ɬľrzen. Dazu m√ɬľssen aber laut eines Artikels des Berliner Mieterschutzbundes alle Mieter eine Notgemeinschaft bilden, die alle auf ein Sonderkonto einzahlen, damit die Versorger bezahlt werden k√ɬ∂nnen.

Schatz war dann also mal bei den Nachbarn im Nebeneingang, gucken ob die an der gleichen Heizung hängen. Ja, tun sie.

Aber das Beste: Die Nachbarn zahlen schon seit einer Weile an einen Insolvenzverwalter! Wohl auch unsere Vormieterin. Das sagte sie uns aber nicht, und unser Mietvertrag l√ɬ§uft mit dem Eigent√ɬľmer…

Wenn alles dumm l√ɬ§uft, ist damit die Miete f√ɬľr Februar f√ɬľr uns verloren (laut o.g. Artikel). Ich hoffe, dass wir morgen Kontakt zum Insolvenzverwalter bekommen und der uns sagt wie es weiter gehen soll.

Können die Leute nicht mal ehrlich zu einem sein? Ist das echt zu viel verlangt?

Fortsetzung folgt… (vermutlich)

Mieterunfreuden (1)

Montag, 23. März 2009

Eins vorweg. In diesem Beitrag nenne ich ausdr√ɬľcklich Namen von realen Personen. Das mache ich sonst nie. Aber diese Leute haben sich diese Ehre wirklich verdient.

Heute waren wir beim Anwalt des Mieterschutzbundes.

Der sagte uns (sinngem√ɬ§√ÉŇł), was ich schon bef√ɬľrchtet hatte: „Ja, Sie haben recht. Sie m√ɬľssten das vor Gericht bringen. Das m√ɬľsste in Stuttgart geschehen. Wollen Sie wirklich f√ɬľr eine halbe Monatsmiete diesen √É‚Äěrger und die Kosten auf sich nehmen?“

Nachdem ja schon unser Vormieter in der Wohnung uns damals anrief und uns vor dem Vermieter warnte, scheint mir, dass das der Herr Wettke von der Stuttgarter Haus- und Vermögensverwaltung mit System betreibt.

Letztendlich waren wir selbst schuld, dass wir der Maklerin Frau Fremd von der Firma Avenius den Schl√ɬľssel √ɬľber unsere Nachbarn zukommen lie√ÉŇłen. Damit haben wir die Ausf√ɬľhrungsgewalt (ist das das richtige Wort?) √ɬľber die Wohnung abgegeben. Leider haben wir uns durch die (telefonischen) Drohungen des Herrn Wettke einsch√ɬľchtern lassen und den Schl√ɬľssel √ɬľbergeben. Ich kann nur allen Mietern, die mit Herrn Wettke als Verwalter zu tun bekommen, raten, sich auf seine Vorschl√ɬ§ge nicht einzulassen und seine Drohungen zu ignorieren. Er vermeidet es ja, irgend etwas schriftlich mitzuteilen. Also sollte man erst auf ein Schriftst√ɬľck von ihm warten, bevor man irgend etwas von ihm ernst nimmt. Dann hat man was in der Hand, was er dann auch nicht abstreiten und verdrehen kann.

Noch ist auch nicht gekl√ɬ§rt, ab wann unsere Nachmieterin nun f√ɬľr die Wohnung zahlt. Sollte sie tats√ɬ§chlich schon f√ɬľr den halben Monat M√ɬ§rz gezahlt haben und wir den entsprechenden Betrag nicht zur√ɬľck bekommen, bin ich immer noch am √ɬľberlegen, trotzdem eine Anzeige wegen Betrugs(oder dem entsprechenden Sachverhalt) zu machen. Auch wenn das Verfahren eingestellt wird, einfach nur wegen des Prinzips.

Letzter Energieverbrauch (Februar 2009)

Samstag, 21. März 2009

Mitte der Woche bekamen wir die Zählerstände der alten Wohnung von unserer Nachmieterin mitgeteilt.

Der Verbrauch ist wie erwartet deutlich kleiner als den Monat davor. Die Abmeldung beim alten Energieversorger ist auch durch. Damit wird von dort kein Abschlag mehr eingezogen und die Endabrechnung bringt hoffentlich kein negatives Ergebnis.

Hier der letzte Plot von der alten Wohnung.

strom_und_gas_09_02.png

Insgesamt haben wir w√ɬ§hrend der letzten 3 Jahren, 7 Monaten und 13 Tagen* 7245.2 kWh an Strom verbraucht. Gas haben wir 4378,811 m√ā¬≥ verbraucht. Pro Jahr sind das dann 2006 kWh Strom und 1212,645 m√ā¬≥ Gas.

*(Hmm.. alles Primzahlen, Zufall?)

Renovieren

Montag, 16. März 2009

Unsere neue Wohnung war ja beim Einzug in einem eher unwohnlichen Zustand. Die Wände waren doch arg herunter gewohnt, die Tapete stellenweise lose an der Wand.

Unsere erste Amtshandlung war, die K√ɬľche in einen benutzbaren Zustand zu versetzen. Der Fu√ÉŇłboden war mit alten PVC-Belag ausgelegt, der an einigen Stellen schon gro√ÉŇłe L√ɬ∂cher hatte. Die Sp√ɬľle war ein billiges 50,- EUR Baumarkt-Ding, was auch schon lange √ɬľber Verfallsdatum war.
Also flog der Bodenbelag und die alte Sp√ɬľle raus. Die W√ɬ§nde und Decke wurden frisch wei√ÉŇł angestrichen, der Boden mit Laminat in Flie√ÉŇłen-Optik neu verlegt. Eine neue Arbeitsplatte mit Sp√ɬľle, Einbauherd und Stellplatz f√ɬľr die Sp√ɬľlmaschine eingebaut. Dann noch ein paar H√ɬ§ngeschr√ɬ§nke an die Wand. Damit war die K√ɬľche benutzbar.

N√ɬ§chste Baustelle: Schlafzimmer. Da da √ɬľberall Kartons vom Umzug standen, wurden die erst mal in eine Zimmerecke zusammengeschoben. Dann eine H√ɬ§lfte vom Zimmer streichen, alles in die gestrichene H√ɬ§lfte schieben, andere H√ɬ§lfte streichen. Bett aufbauen, Matratze drauf: Schlafzimmer benutzbar. Ok, noch zwei Schr√ɬ§nke rein, aber erf√ɬľllt schon eher den Zustand Schlafzimmer, als den Zustand Baustelle.

Leider ging uns mittendrin das Geld f√ɬľr die Renovierungen aus, so dass die aktuelle Renovierungst√ɬ§tigkeit eher mit angezogener Handbremse voran geht.

Im Wohnzimmer haben wir eine Trockenwand, die von den Vormietern dort eingezogen wurde, entfernt. Damit ist das S√ɬľdfenster wieder frei und tags√ɬľber im Wohnzimmer deutlich mehr Licht. Dort wo die Wand war, musste ein bisschen (Raufaser-)Tapete an die Wand geklebt werden, wenn das √ɬľberstrichen ist, f√ɬ§llt das nicht mehr auf. Demn√ɬ§chst k√ɬ∂nnen wir dann die erste H√ɬ§lfte des Wohnzimmers streichen…

Nebenher habe ich im Bad irgendwann kurz nach Einzug festgestellt, dass da das eine St√ɬľckchen Tapete etwas lose h√ɬ§ngt. Ich fasste an, zog kurz… und hatte gesch√ɬ§tzt 1 m√ā¬≤ Tapete in der Hand. Mit dem Spachtel konnte ich dann noch ca. 5 weitere m√ā¬≤ von der Wand l√ɬ∂sen. Gestern habe ich dann diese L√ɬľcken mit frischer Raufaser-Tapete gef√ɬľllt. Dann fiel mir links neben dem Fester ein St√ɬľck lose Tapete auf… Irgendwann dieser Tage werde ich nochmal 5 m√ā¬≤ Raufaser im Bad an die W√ɬ§nde kleben…

Sobald Bad und Wohnzimmer dann mal gestrichen sind, kommt das G√ɬ§stezimmer dran…

Noch ein paar Erfahrungen vom Renovieren.

  • Billige Farbe f√ɬľr 7 EUR f√ɬľr 10 Liter erf√ɬľllt lediglich den Tatbestand: „Ja die W√ɬ§nde wurden gestrichen.“
  • Teure Farbe f√ɬľr 15 EUR f√ɬľr 5 Liter deckt tats√ɬ§chlich die meisten dunklen Stellen schon beim ersten Streichen, sp√ɬ§testens beim zweiten Streichen ist die Wand dann wirklich wei√ÉŇł.
  • Fehler in der Raufaser-Tapete lassen sich einfach mit Raufaser √ɬľbertapezieren. Am unauff√ɬ§lligsten geht das, wenn man die R√ɬ§nder des Flickens von Hand ungleichm√ɬ§√ÉŇłig abrei√ÉŇłt.

(Un-)Spa√ÉŇł mit dem alten Vermieter

Montag, 16. März 2009

Heute rief mich mein Schatz in der Firma an.

Unsere Nachbarin hat angerufen, die Nachmieter unserer alten Wohnung h√ɬ§tten gern den Briefkastenschl√ɬľssel, um den Briefkasten weiter nutzen zu k√ɬ∂nnen.

? Nachmieter? Wir hatten doch unserem Vermieter einen Bevollm√ɬ§chtigten genannt, der in unserem Namen die √ÉŇďbergabe der Wohnung machen soll. Hat der vergessen uns zu informieren?

Ein Telefonat sp√ɬ§ter, war klar, dass es da keine √ÉŇďbergabe gegeben hat.

Unser Bevollmächtigter fuhr dann heute Abend an unserer alten Wohnung vorbei, um wenigstens die Zählerstände zu notieren. Und musste feststellen, dass das Wohnungsschloss ausgetauscht wurde.

Wir haben also f√ɬľr unsere alte Wohnung f√ɬľr den gesamten Monat Miete gezahlt, unser Vermieter hat die Wohnung aber schon weiter vermietet.

Ich hoffe f√ɬľr ihn, dass er morgen ans Telefon geht und den Sachverhalt kl√ɬ§rt. Sonst bin ich bei der Polizei und gebe eine Anzeige wegen Betrugs gegen ihn auf. Denn doppelt f√ɬľr eine Wohnung kassieren ist eindeutig nicht rechtens. Vor allem, da er sich ja immer so korrekt gibt(naja den Gegenbeweis hatten wir ja schon).

Mal sehen was Morgen bringt.

Kater wieder da

Samstag, 14. März 2009

Vor ziemlich genau 3 Wochen durfte unser Kater mal wieder aus dem Haus, nachdem er knapp 2 Wochen hier „eingesperrt“ war, der Umzug war ja doch recht stressig f√ɬľr ihn.

Das war dann auch der Zeitpunkt an dem wir ihn das letzte mal gesehen hatten. Irgendwie hatten wir schon ein bisschen aufgegeben ihn noch mal wieder zu sehen.

Heute ging ich dann in den Keller um unsere Fahrr√ɬ§der f√ɬľr die Einkaufsfahrt fertig zu machen. Kaum dass ich im Keller war, kam ein kleines Maunzen aus der Kellerecke. „Linus ?“. Noch ein Maunzen. Dann kam der Kater aus seiner Kellerecke und ich nahm ihn dann auf den Arm und trug ihn nach oben in die Wohnung. Und musste feststellen, dass die letzten Wochen wohl recht entbehrungsreich f√ɬľr ihn waren. Gesch√ɬ§tzt hat er nur noch die H√ɬ§lfte seines vorherigen Gewichts.

Aber er ist wieder da und Schatz ist √ɬľbergl√ɬľcklich.

Buchhandel bald pleite?

Montag, 9. März 2009

Heute konnte man auf dem Heise-Newsticker folgende √ÉŇďberschrift lesen:
Umfrage: 2 Millionen Deutsche wollen 2009 E-Books kaufen

Wenn ich das mal hochrechne, wird dann jedes dieser 2009 B√ɬľcher ungef√ɬ§hr 1000 mal kopiert… Das kann sich doch nicht rechnen f√ɬľr die Verlage. ūüėČ

Die sollten bei Heise echt mal ihre √ÉŇďberschriften noch mal von jemandem anders Korrektur lesen lassen.

Watchmen — Die W√ɬ§chter

Samstag, 7. März 2009

Heute nachmittag schwangen wir uns auf unsere Fahrr√ɬ§der, um die neue Heimat ein wenig besser kennen zu lernen. Insgesamt muss man Kassel zugestehen, dass es doch sehr im Gr√ɬľnen liegt f√ɬľr eine Stadt mit der Einwohnerzahl. Und viele alte H√ɬ§user hat, die aber in erstaunlich gutem Zustand sind.

Auf dem R√ɬľckweg √ɬľberlegten wir uns, ob wir vielleicht noch ins Kino gehen.

Im Kino studierten wir kurz die aktuell laufenden Filme und entschieden uns dann f√ɬľr Watchmen — Die W√ɬ§chter. Ich selbst hatte von dem Film im Vorfeld gar nichts gewusst, der Aushang im Kino sagte nur was von Comic-Verfilmung. Sind also unvoreingenommen in den Film.

Erst mal vorne weg: der Film lief fast 3 Stunden. Das sch√ɬ∂ne dabei: es ist mir fast nicht aufgefallen. Der Film erz√ɬ§hlt eine sch√ɬ∂ne runde Geschichte, in sich auch schl√ɬľssig. Was mir auffiel waren ein paar Szenen, die doch recht blutig waren. Meiner Meinung nach h√ɬ§tte das nicht direkt gezeigt werden m√ɬľssen, der Film h√ɬ§tte dadurch nichts verloren. Die Handlung war nicht so vorhersagbar wie andere Filme des Action-Genres, also insgesamt ein sch√ɬ∂ner Film. Wer Comic-Verfilmungen mag: reingehen. Mein Favorit der dargestellten Figuren: Rohrschach.

Was mir nach der Vorstellung auffiel: Es gab keine „Raubkopierer sind Verbrecher“-Werbung vor dem Film, auch keine „Danke, dass Sie sich f√ɬľr das Original entschieden haben“-Schleimerei. Kommen die Produktverantwortlichen doch noch zu Vernunft? Sch√ɬ∂n w√ɬ§re das ja.

Noch ein Merker f√ɬľr Filme, die dieses Jahr ins Kino kommen: Wolverine(ein Prequell zu X-Men), Terminator Salvation und Star Treck (die Anf√ɬ§nge von James T. Kirk)

Umzugsdiät Р5kg in 3 Wochen runter

Freitag, 6. März 2009

Gestern haben mein Schatz und ich mal wieder mutig die Waage bestiegen.
Erstaunlicherweise ist bei uns beiden das Gewicht ca. 5 kg unter dem letzten Stand von vor dem Umzug.
Daraus l√ɬ§sst sich nur eines folgern: die ultimative Di√ɬ§t nennt sich Umzug, kann aber aus unserer Sicht nicht uneingeschr√ɬ§nkt empfohlen werden. Die Nebenwirkungen wie der Verlust von Bekannten und Freunden oder Schwindsucht des Girokontos sind doch nicht f√ɬľr jeden was.

Energieverbrauch (Februar 2009)

Sonntag, 1. März 2009

Neue Wohnung, neue Zählung. Wir sind Mitte Februar in die neue Wohnung eingezogen, der Stromverbrauch ist damit noch nicht vergleichbar zu alten Wohnung. Was weg fällt, ist der Gasverbrauch. Wir haben kein Gas mehr. Zum Kochen ist Gas eigentlich ganz nett, andererseits ist der E-Herd mit Ceran-Kochfeld deutlich schneller gereinigt. Da wir jetzt mit Strom kochen, gehe ich davon aus, dass der Stromverbrauch sich im Vergleich zur alten Wohnung erhöhen wird.

strom_09_02.png

Den letzten Z√ɬ§hlerstand der alten Wohnung habe ich leider vergessen abzulesen, da muss ich auf die √ÉŇďbergabe der Wohnung warten, damit ich da endlich einen Abschluss machen kann.