Neun Tage Spanien

Samstag, 13. März 2010

Lange vorgenommen, mit Spanischkursen in 2000 und 2009 vorbereitet ūüėČ waren mein Schatz und ich in den vergangenen zwei Wochen in Spanien.

Unsere Reise begann am 1.3. mit dem Zug nach Stuttgart, wo wir bei guten Freunden zum Abendessen weilten und bei anderen guten Freunden dann die Nacht verbrachten.

Am 2.3. wurden wir dann in der Fr√ɬľh freundlicherweise mit dem Auto zum Flughafen chauffiert. Mit dem Flieger ging es dann nach Madrid, wo wir gegen 14:00 ankamen.

Nach dem Empfang unserer Koffer wanderten wir dann durch den Flughafen bis zur Metrostation, wo uns die freundliche Mitarbeiterin auf einem Metroplan unsere Fahrstrecke und die Umsteigestationen einzeichnete.

Mit den Koffern ging es dann mit der Metro bis zur Haltestelle Sol. Dort erwarb ich an einem Kiosk erst einmal eine Karte von Madrid. Auf dieser suchten wir dann den Weg bis zum Hostal Apolo heraus und holperten dann mit unseren Rollkoffern durch die engen Gassen des historischen Madrids.

Im Hostal angekommen bekamen wir die Codekarte(!) f√ɬľr das Zimmer und hatten bei der Ankunft im Zimmer dann unseren ersten Schreck des Urlaubs.

Zuerst einmal begann es damit, dass das Zimmer stockdunkel war. Kein Licht von drau√ÉŇłen, der Lichtschalter lie√ÉŇł sich zwar bet√ɬ§tigen, aber der Erfolg blieb aus. Hatten wir etwa ein Innenzimmer ohne Fenster bekommen?!?
Dann also im Licht der Flurbeleuchtung das Zimmer erkundet und ein Fenster entdeckt. Dann also zum Fenster getastet und das Rollo nach oben bewegt. Es werde Licht!

Betrachte Zimmer:

Du stehst in einem winzigen Zimmer. Das Zimmer ist ungef√ɬ§hr quadratisch und hat einen kurzen Flur mit zwei T√ɬľren. Eine Wand wird zur H√ɬ§lfte von einem gro√ÉŇłen Fenster eingenommen. Der kurze Flur schlie√ÉŇłt sich an die Wand gegen√ɬľber dem Fenster an.

An einer Wand stehen zwei Betten mit dem Kopfteil zur Wand. Zwischen den Betten steht ein kleines Bettschr√ɬ§nkchen. An der Wand gegen√ɬľber den Betten steht ein kleiner, schmaler Schreibtisch mit einem Spiegel dar√ɬľber und ein roter Sessel. An der Wand h√ɬ§ngt ein flaches Fernsehger√ɬ§t.

Rieche Zimmer:

Das Zimmer riecht nach abgestandener Luft und nach Abwassergeruch.

Betrachte Fenster:

Das Fenster besteht aus zwei Fensterscheiben, die in einer Schiene laufen. An der linken und rechten Scheibe ist jeweils ein Riegel. Vor dem Fenster siehst du einen kleinen Balkon umgeben von einer etwa brusthohen Mauer. Links und rechts ist der Balkon mit einer hohen Glasscheibe nach oben begrenzt.

Betrachte Riegel:

Wenn man den Riegel bet√ɬ§tigt, kann man das Fenster √ɬ∂ffnen. Der Riegel an der rechten Scheibe ist zerbrochen. Diese Scheibe l√ɬ§sst sich ohne Probleme auch von au√ÉŇłen √ɬ∂ffnen.

√É‚Äďffne T√ɬľr:

Diese T√ɬľr ist schon offen. Du kannst den Gang sehen.

√É‚Äďffne zweite T√ɬľr:

Du trittst einen Schritt zur Seite, damit du die T√ɬľr in den kleinen Flur √ɬ∂ffnen kannst.
Du siehst ein winziges Badezimmer.

Betrachte Badezimmer:

Im Badezimmer siehst du ein Klobecken, ein Waschbecken, ein Bidet(!) und eine Badewanne.

Betrachte Badewanne:

Die Badewanne ist in gutem Zustand. Am Rand der Badewanne siehst du an den Flie√ÉŇłen ein wenig Schimmel. √ÉŇďber der Badewanne h√ɬ§ngt eine Vorhangstange mit einem wei√ÉŇłen Duschvorhang. Der Duschvorhang hat schon ein paar dunkle Stellen.

Betrachte Waschbecken:

Das Waschbecken in ist in gutem Zustand. Du siehst zwei kleine verpackte St√ɬľckchen Seife und ein Wasserglas.

Betrachte Klobecken:

Das Klobecken ist in gutem Zustand. Die Klobrille ist nur mit einer Schraube befestigt. Deshalb ist die Klobrille etwas wackelig.

Betrachte Wandschrank:

Im Wandschrank befindet sich ein kleiner Tresor mit elektronischem Zahlenschloss.

Betrachte Tresor:

Auf dem Tresor siehst du eine Anleitung wie der Tresor zu bedienen ist.

Schlie√ÉŇłe Tresor:

Als du versuchst den Tresor nach Anleitung zu schlie√ÉŇłen, ert√ɬ∂nen ein paar Piept√ɬ∂ne. Verschlie√ÉŇłen l√ɬ§sst sich der Tresor aber nicht.

Die Sache mit dem Strom hat sich dann auch noch gekl√ɬ§rt: es gibt direkt am Eingang des Zimmers einen Schalter, der mit der Codekarte funktioniert. Sobald die Karte in dem Schlitz steckt, wird da ein Schalter geschlossen und der Strom f√ɬľrs Zimmer frei geschaltet.

Das w√ɬ§re insoweit nicht weiter kritisch, wenn nicht auch die Zimmerbeheizung √ɬľber ein elektrisches Gebl√ɬ§se in der Zimmerdecke umgesetzt w√ɬ§re, die auch nur dann l√ɬ§uft, wenn der Strom f√ɬľr das Zimmer eingeschaltet ist. Bei maximal 8 Grad Au√ÉŇłentemperatur nicht wirklich toll. Gl√ɬľcklicherweise ist das ganze nur ein mechanischer Schalter, der jede beliebige scheckkartengro√ÉŇłe Karte akzeptiert…

F√ɬľr 45 EUR die Nacht hatten wir jetzt nicht √ɬľberm√ɬ§√ÉŇłigen Luxus erwartet. Aber dass die Einrichtung des Zimmers in Ordnung ist, war dann doch die Erwartungshaltung.

Wir hatten dann noch den Spa√ÉŇł, dass w√ɬ§hrend unseres Aufenthalts dort das warme Wasser an zwei (nicht aufeinander folgenden) Tagen nicht ging, was aber immer schnell repariert wurde. Das warme Wasser war mir eh etwas unheimlich. Es hatte immer den Geruch, den man von solchen Spiritus-Brennern f√ɬľr Buffets kennt… Und wenn im Nachbarzimmer jemand die Klosp√ɬľlung bet√ɬ§tigte, sollte man besser nicht gerade unter der Dusche sein. Sonst wurde die Kaltwasserzufuhr schlagartig unterbrochen… Nicht sehr angenehm so eine engebr√ɬľhte Kopfhaut.

Der Geruch um Zimmer besserte sich die ganze Zeit nicht, das Fenster wurde nicht repariert und auch die Klobrille nicht.

Wenigstens war die Putzfrau zuverl√ɬ§ssig und hat immer gut das Zimmer gereinigt, aufger√ɬ§umt und die Bettw√ɬ§sche und Handt√ɬľcher gewechselt.

Ok. Der Einzug ins Zimmer war dann recht schnell erledigt. An der Rezeption brachte ich dann noch in Erfahrung, dass der Tresor in keinem der Zimmer funktioniert… Das bedeutete dann, dass wir unsere Wertsachen immer im Rucksack mit uns herumtragen mussten…

Auf nach Madrid

Madrid ist die Hauptstadt von Spanien mit ca. 6 Millionen Einwohnern.

Es gibt ein gut ausgebautes Metro-Netz (U-Bahn) mit sehr guten Taktzeiten. Die Fahrpreise sind auch unschlagbar: jede Fahrt kostet 1 EUR, egal wie weit. Au√ÉŇłer ein paar zus√ɬ§tzliche Strecken mit der „leichten Metro“ (in Deutschland w√ɬľrden wir Trambahn dazu sagen), die dann noch einmal 1 EUR kosten. Auch die Fahrt zum Flughafen muss mit einem zus√ɬ§tzlichen EUR beim Verlassen der Metro bezahlt werden. (Im Taxi kostet das 5 EUR Zuschlag)

Wir zogen dann gleich am ersten Abend schon los und schauten uns die Stadt an. Unser erster Weg f√ɬľhrte uns in einen kleinen Supermarkt, wo wir etwas zu trinken kaufen wollten. Kaum im Markt wurden wir schon von einem Sicherheitsangestellten(!) angesprochen, dass ich doch meinen Rucksack im Schlie√ÉŇłfach verstauen sollte. Ich meinte dann in meinem deutschen Spanisch ūüėČ dass ich Deutscher sei und ihn nicht verstehe. Das hat ihn dann dazu bewegt, mich nicht weiter zu bel√ɬ§stigen, da er zudem auch kein englisch konnte. ūüôā

Das war dann auch eines der Sachen, die uns in Madrid immer wieder auffielen: √ÉŇďberwachung √ɬľberall. An allen Ecken in Madrid (und auch anderen St√ɬ§dten) h√ɬ§ngen √ÉŇďberwachungskameras. Selbst in kleinsten L√ɬ§den konnte es passieren, dass da ein Wachmann rumstand und in den gr√ɬ∂√ÉŇłeren L√ɬ§den nat√ɬľrlich gleich mehrere. √ÉŇďberall auf den Stra√ÉŇłen war Polizei pr√ɬ§sent.

In den verschiedenen Museen in denen wir waren wurden unsere Rucksäcke durchleuchtet. Im Museum der Catedral de la Almudena de Madrid mussten wir sogar durch einen Metalldetektor und unsere Taschenmesser abgeben, die wir dann beim Ausgang wieder bekamen.

Selbst am Bahnhof wurden die Gep√ɬ§ckst√ɬľcke vor dem Zugang zum Gleis durchleuchtet.

Madrid selbst ist eine sehr gro√ÉŇłe Stadt, in der man mehrere Tage durch die Gegend laufen kann, ohne dass es einem langweilig wird.

Essen ist leider sehr teuer, so dass wir uns doch h√ɬ§ufig von Fast-Food ern√ɬ§hrt haben und unser Fr√ɬľhst√ɬľck in Form von Cornflakes und Milch bestritten. Das goldene M und auch die Kette mit der Krone gibt es auch in Madrid, aber es gibt auch einheimische kleine Imbissst√ɬ§nde.
In einem Caf√ɬ© waren wir dann aber sehr √ɬľberrascht, als wir zwei Kaffee und zwei St√ɬľck Kuchen bestellten und die Rechnung dann nur 5,50 EUR betrug. Wir waren gerade zu einer Zeit im Caf√ɬ© gelandet, als es das als Anbot gab. ūüôā

Ein paar Fotos zu Madrid gibt’s auf Flickr.

Auf nach Toledo

Auf die Empfehlung eines Kollegen hin machten wir auch einen Tagestrip nach Toledo.

Toledo liegt ca. 70 km s√ɬľdlich von Madrid und ist die alte Hauptstadt Spaniens. Es gibt eine direkte Zugverbindung zwischen den beiden St√ɬ§dten, die alle 2 Stunden f√ɬ§hrt und eine halbe Stunde Fahrzeit dauert. Die Fahrkarte f√ɬľr zwei Leute f√ɬľr die Hin- und R√ɬľckfahrt lag bei 35 EUR.

Toledo selbst haben wir an einem wundersch√ɬ∂nen Sonnentag erlebt. Die historische Stadt erhebt sich auf einem Berg und besteht aus lauter kleinen, engen, verwinkelten Gassen. Au√ÉŇłerhalb des historischen Kerns erstreckt sich die Stadt in die Breite und ist nicht ann√ɬ§hernd so eng und verwinkelt.

Die Gegend um Toledo ist wirklich wunderschön, wir haben einige Bilder gemacht und einen wunderschönen Tag gehabt.

Ein paar Fotos zu Toledo gibt’s ebenfalls auf Flickr.

Zwar war das Wetter anfangs ziemlich durchwachsen und insgesamt recht k√ɬľhl. Insgesamt hatten wir aber einen wundersch√ɬ∂nen Urlaub mit vielen tollen Erlebnissen.

Es waren leider nur neun Tage, gern wären wir noch etwas länger geblieben.

Am 11. 3. ging dann unser Flug zur√ɬľck. In Stuttgart angekommen fuhr dann die S-Bahn nicht, wir fuhren teuer mit dem Taxi zum Bahnhof, wo mir die Fahrtkosten f√ɬľrs Taxi dann leider nicht, wie am Flughafen gesagt, vom VVS erstattet wurden.

Willkommen in Deutschland.

Wir trafen uns dann dort mit einer Freundin noch zum Abendessen am Bahnhof und im anfangs √ɬľberf√ɬľllten ICE ging es dann Richtung nach Hause, wo wir kurz nach 22:00 Uhr mit Versp√ɬ§tung wegen Defekts am ICE ankamen.

Nochmals Herzlich Willkommen in Deutschland. ūüėČ

Kater wieder da

Samstag, 14. März 2009

Vor ziemlich genau 3 Wochen durfte unser Kater mal wieder aus dem Haus, nachdem er knapp 2 Wochen hier „eingesperrt“ war, der Umzug war ja doch recht stressig f√ɬľr ihn.

Das war dann auch der Zeitpunkt an dem wir ihn das letzte mal gesehen hatten. Irgendwie hatten wir schon ein bisschen aufgegeben ihn noch mal wieder zu sehen.

Heute ging ich dann in den Keller um unsere Fahrr√ɬ§der f√ɬľr die Einkaufsfahrt fertig zu machen. Kaum dass ich im Keller war, kam ein kleines Maunzen aus der Kellerecke. „Linus ?“. Noch ein Maunzen. Dann kam der Kater aus seiner Kellerecke und ich nahm ihn dann auf den Arm und trug ihn nach oben in die Wohnung. Und musste feststellen, dass die letzten Wochen wohl recht entbehrungsreich f√ɬľr ihn waren. Gesch√ɬ§tzt hat er nur noch die H√ɬ§lfte seines vorherigen Gewichts.

Aber er ist wieder da und Schatz ist √ɬľbergl√ɬľcklich.

Langer Tag

Freitag, 19. Dezember 2008

Heute morgen um 5:50 klingelte mein Wecker.

Um 6:05 verlies ich das Haus — und verpasste gleich mal die U-Bahn. Man sollte vorher noch mal den Fahrplan angucken, wenn man nicht zur gewohnten Zeit das Haus verl√ɬ§sst.

bahnhofsuhr-6_17Lief ich also weiter zur S-Bahn. Prompt√ā¬† fiel die n√ɬ§chste Bahn aus und die n√ɬ§chste kam erst 10 M inuten sp√ɬ§ter. Immerhin noch schneller als die n√ɬ§chste U-Bahn gewesen w√ɬ§re.

Ich war dennoch rechtzeitig am Bahnhof, wo ich mir noch ein Ticket sowie ein Fr√ɬľhst√ɬľck kaufen konnte.

fruehstueck-im-zug

fulda-10_11 Mit dem Zug ging es dann zuerst nach Fulda, wo ich bei einer kleinen Firma, die Medizintechnik herstellt, ein Vorstellungsgespräch hatte. Das Gespräch verlief ganz ok, aber so richtige Begeisterung kam bei mir nicht auf. Aber immerhin bringe ich schon ca. 20% des Anforderungsprofils der Stelle mit, auf die ich da soll. So die Aussage des dortigen Abteilungschefs. Das Gespräch dauerte gute 150 Minuten.

kassel-15_00 Danach ging es weiter mit dem Zug nach Kassel. Dort am Hauptbahnhof angekommen, musste ich noch eine knappe halbe Stunde auf den Bus warten. W√ɬ§hrenddessen ging ein heftiger Hagelschauer nieder, der mich f√ɬľrchten lie√ÉŇł, dass ich noch ganz durchn√ɬ§sst werde. Der Spuk war aber schon nach wenigen Minuten vorbei und die Sonne strahlte wieder.

empfang-firma So kam ich dann trocken und frohen Mutes bei meinem nächsten Vorstellungsgespräch an. Dieses fing etwas verspätet an, ich hatte schon Angst, dass mein Gesprächspartner den Termin fälschlich auf eine Stunde später geplant hatte.

Da die Einladung nur einen Gespr√ɬ§chspartner nannte, war ich etwas √ɬľberrascht, als mir dann 3 Leute gegen√ɬľber sa√ÉŇłen.

Das Gespr√ɬ§ch selbst war eines der interessantesten, das ich jemals gef√ɬľhrt hatte.

√ÉŇďblicherweise ist es so, dass sich die Firma/die Gespr√ɬ§chspartner kurz vorstellen. So auch hier. Mir sa√ÉŇłen ein Personaler, der Abteilungsleiter und sein Stellvertreter gegen√ɬľber.

Danach stellt sich √ɬľblicherweise der Bewerber(also ich) in einem Monolog vor. Lebenslauf runterrasseln, Berufliche Stationen je nach Stelle ausf√ɬľhrlicher darstellen.

Hier ging es aber so los, dass der Personaler einhakte: Ach Sie sind in Th√ɬľringen aufgewachsen? Wie war das denn so? Wie haben Sie denn die Wende erlebt? Mir erschien das durchaus wie echtes Interesse, nicht um mich zu irritieren.

Auch danach erlebte ich ein interessantes Gespr√ɬ§chs-Ping-Pong. Ich erz√ɬ§hlte was, dann fragte einer meiner Gespr√ɬ§chspartner zu einem Punkt, den ich nur kurz angesprochen hatte etwas nach. Antwort. Ich erz√ɬ§hle weiter. Zwischenfrage: „Ich sehe gerade, dass da (irgendwelche) Unterlagen nicht da sind.“ Anderer Gespr√ɬ§chspartner:“Doch die sind da, wurden nachgereicht.“ Ich erz√ɬ§hle weiter. Zwischenfrage, wieder nicht zum Gespr√ɬ§chsfluss passend. So ging das die ganze Zeit, keine 2 Minuten am St√ɬľck konnte ich einen Sprech-Fluss aufbauen. Nach ca. 90 Minuten wurde ich dann gebeten den Raum zu verlassen, nach ca. 15..20 Minuten wurde ich wieder herein gebeten.

Ich kenne sowas ja schon, kein Problem. Ich kann fast behaupten, dass mir Vorstellungsgespr√ɬ§che Spa√ÉŇł machen. Die wirre Fragerei hatte vermutlich schon irgendwie ein System, wer wei√ÉŇł…

Dann fiel mir aber doch metaphorisch der Kinnladen herunter. „Wollen Sie noch einmal dar√ɬľber schlafen, oder wollen Sie gleich heute unterschreiben?“

√É‚Äěhh..

Ja, ich werde nichts √ɬľberst√ɬľrzen und noch einmal eine Nacht dar√ɬľber schlafen. Aber vermutlich doch annehmen. Mein Wunschgehalt wird zwar nicht erreicht werden, wenn dann nur √ɬľber Boni. Aber die Lebenshaltungskosten (vor allem Miete) sind in Kassel wohl etwas geringer als in Stuttgart, so dass√ā¬† es letztendlich trotzdem einer guten Gehaltserh√ɬ∂hung gleich kommt. Zudem sagt mir die Branche zu, damit kann ich mich identifizieren. Und√ā¬† die Firma scheint massiv im Aufbau zu sein.

Die Firma bietet Unterst√ɬľtzung durch ein externes Unternehmen bei der Wohnungssuche an, gibt Geld f√ɬľr die Fahrkarte f√ɬľr die √É‚Äďffentlichen Verkehrsmittel zu, hat eine eigene Kantine mit 5 Men√ɬľs zur Auswahl, hat einen Fitnessraum im Geb√ɬ§ude… Achja B√ɬľros gibt es auch ūüôā Standardm√ɬ§√ÉŇłig mit 4 Arbeitspl√ɬ§tzen ausgestattet, plus einem f√ɬľr Praktikanten/Diplomanden.

Weiterbildung im Beruf ist mit 5 Tagen im Jahr ausdr√ɬľcklich gew√ɬľnscht, eigentlich sogar gefordert. Denn die Vorgesetzten erhalten verschiedene Boni nur, wenn jeder seiner Untergebenen Mitarbeiter auch diese 5 Tage genutzt hat… interessante Herangehensweise, um auch die Vorgesetzten von der Sinnhaftigkeit dieser Ma√ÉŇłnahme zu √ɬľberzeugen ūüôā

Nach insgesamt ca. 150 Minuten war auch dieses Vorstellungsgespräch beendet, was mich in meiner Reiseplanung etwas nach hinten geworfen hatte.

Gegen 22:00 war ich dann aber doch in Stuttgart, kurz darauf zu Hause und im Bett.

Tipp: Brief-Porto in Frankreich

Freitag, 8. August 2008

F√ɬľr alle Frankreichreisenden als Tipp: Porto f√ɬľr Briefe und Karten immer auf der Post (La Poste) kaufen. Die Briefmarken haben keinen Wertaufdruck wie das in Deutschland ist. Auf der Post zahlt man f√ɬľr eine Briefmarke von Frankreich nach Deutschland 55 Ct.

Ich habe den Fehler gemacht, Briefmarken im Kiosk auf dem Campingplatz zu kaufen. Die haben dort richtig hingelangt: 85 Ct pro St√ɬľck. Da ich die Marken brauchte, musste ich leider diesen Wucherpreis zahlen.

Stra√ÉŇłenverkehr in Frankreich

Dienstag, 5. August 2008

Seit ein paar Tagen bin ich wieder aus Frankreich zur√ɬľck in Deutschland. In Frankreich waren wir die ganze Zeit mit dem Motorrad unterwegs.

Was mir sofort auffiel als wir wieder in Deutschland waren: in Deutschland wird aggressiver gefahren, Geschwindigkeitsbegrenzungen werden eher als Mindestgeschwindigkeit verstanden. Einzige Ausnahme ist vielleicht Paris in der Mittagszeit. ūüôā

In Frankreich gilt au√ÉŇłerorts eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 90 km/h. Da ich ein Navigationsger√ɬ§t mit GPS habe, welches auch die aktuelle Geschwindigkeit anzeigt, bin ich genau 90 km/h laut Navi gefahren. Das war dann ca. 5 km/h schneller als das was der Tachometer des Motorrads als 90 km/h anzeigt.

Mit dieser Geschwindigkeit bin ich regelm√ɬ§√ÉŇłig auf andere Fahrzeuge aufgefahren. Bei genauer Betrachtung sind diese Fahrzeuge eher unter 90 km/h (laut Tachometer) gefahren. Sehr sehr selten kam es vor, dass jemand schneller als ich war und dann auch noch √ɬľberholte.

Das gleiche galt auf Nationalstra√ÉŇłen, die meist auf 110 km/h begrenzt sind.

In Ortschaften sind 50 km/h erlaubt. Das kann man in den wenigsten F√ɬ§llen auch fahren. Denn in den Orten sind h√ɬ§ufig Zebrastreifen auf die Stra√ÉŇłen gemalt. Dort steht dann aber sehr selten auch ein blaues Schild „Fu√ÉŇłg√ɬ§nger√ɬľberweg“. Ich habe es immer so gehalten, wenn dort jemand offensichtlich die Stra√ÉŇłe √ɬľberqueren wollte, habe ich lieber angehalten. Andere haben es ganz offensichtlich genauso gehalten.

F√ɬľr Fu√ÉŇłg√ɬ§nger habe ich vor allem in Paris eines festgestellt: ein rote Fu√ÉŇłg√ɬ§ngerampel wird eher als Empfehlung verstanden, die Stra√ÉŇłe jetzt nicht zu √ɬľberqueren. Sobald da kein Auto mehr quer fuhr, gingen die Fu√ÉŇłg√ɬ§nger √ɬľber die Stra√ÉŇłe. Wir nat√ɬľrlich ebenfalls, man passt sich ja an. ūüôā Damit muss man als Fahrzeugf√ɬľhrer aber noch mehr aufpassen.

Insgesamt kann ich sagen, dass ich das Fahren in Frankreich als entspannter empfunden habe, als das in Deutschland der Fall ist. Man fährt dort lieber mal 5 km/h langsamer als erlaubt.

Camping in Frankreich

Sonntag, 3. August 2008

Knapp zwei Wochen Campingurlaub in Frankreich liegen hinter uns. Dabei waren wir auch auf verschiedenen Campingpl√ɬ§tzen quer √ɬľber das Land verteilt. Hier ein paar Beobachtungen und vielleicht hilfreiche Tipps f√ɬľr potenzielle Frankreich-Camper.

Die Campingpl√ɬ§tze die wir besucht hatten, hatten nach Reisef√ɬľhrern mindestens eine Bewertung von 2 Sternen. Grunds√ɬ§tzlich scheinen Campingpl√ɬ§tze mit Duschen, Waschgelegenheiten und Toiletten ausgestattet zu sein. Warmwasser gab es auf allen Campingpl√ɬ§tzen.

Es empfiehlt sich immer eine Rolle Toilettenpapier im Gepäck zu haben, denn die Plätze mit 2 Sternen hatten durchweg kein Toilettenpapier auf den Toiletten.

Campingpl√ɬ§tze mit 3 Sternen sind schon deutlich besser ausgestattet. So hatten diese immer eine Art Restaurant dabei und auch Aufenthaltsr√ɬ§ume mit B√ɬľchern oder sogar Fernseher ausgestattet.

Hier eine Liste der Campingpl√ɬ§tze die wir besucht hatten. Die Preise waren Ende Juli/Anfang August g√ɬľltig, soweit ich wei√ÉŇł, ist das die Hauptsaison. Zu anderen Zeiten k√ɬ∂nnte es also durchaus g√ɬľnstiger sein.

Nancy:

Der Campingplatz ist etwas au√ÉŇłerhalb der Stadt, aber es f√ɬ§hrt ein Bus dahin. Fahrzeit ca. 20 Minuten. Er liegt nahe der Autobahn, so dass man nachts Fahrger√ɬ§usche der Autobahn h√ɬ∂ren kann. Die Lautst√ɬ§rke ist aber gl√ɬľcklicherweise nicht sehr laut.

Der Campingplatz ist sehr sauber. Die Nassr√ɬ§ume werden 2-mal am Tag gereinigt. Die Toiletten sind mit Papier ausgestattet. Es gibt die M√ɬ∂glichkeit am Abend f√ɬľr das Fr√ɬľhst√ɬľck Geb√ɬ§ck zu bestellen. Ein internetf√ɬ§higer Rechner ist vorhanden, die Nutzung kostet 2 EUR pro Viertelstunde. Es gibt ein Restaurant, einen Fernsehraum und einen Spielplatz.

F√ɬľr 2 Personen mit einem Motorrad und einem Zelt kosteten 2 √ÉŇďbernachtungen 26,00 EUR.

Epernay:

Eigentlich wollten wir einen Campingplatz in der N√ɬ§he von Reims nutzen. Nur leider gibt es dort keinen und Epernay liegt noch am n√ɬ§chsten dran. Der Campingplatz ist ca. 20 Minuten zu Fu√ÉŇł vom Bahnhof entfernt. Der Campingplatz liegt ziemlich in der N√ɬ§he eines Industriegebiets, das zumindest unter der Woche auch nachts aktiv betrieben wird. Die Lautst√ɬ§rke in der Nacht am dem Industriegebiet zugewandten Teil des Platzes war so gro√ÉŇł, dass ich gezwungen war, Geh√ɬ∂rschutz zu verwenden, um durchschlafen zu k√ɬ∂nnen.

Die Feuchtr√ɬ§ume waren ok, wenn auch nicht √ɬľberragend. Toilettenpapier war nicht vorhanden. Es gab einen Spielplatz und eine Art „Restaurant“. Das „Restaurant“ ist wohl nur bei gutem Wetter ge√ɬ∂ffnet und besteht aus einem alten Fleischerei-/B√ɬ§ckerei-Verkaufswagen wie man sie von Wochenm√ɬ§rkten kennt. Nebendran steht noch eine Art Gartenh√ɬľtte, die als K√ɬľche dient. Das Angebot ist ausreichend, die Preise ganz ok.

F√ɬľr 2 Personen mit Motorrad und Zelt f√ɬľr 2 √ÉŇďbernachtungen 20,60 EUR.

Paris:

In der N√ɬ§he Paris‘ gibt es zwei Campingpl√ɬ§tze. In der Stadtinformation wusste man jedoch nur von einem, zu dem wir dann auch fuhren. Dazu mussten wir erst einmal durch die H√ɬ∂lle der Pariser Mittagsverkehrs. Am Campingplatz angekommen warteten wir dann erst einmal eine halbe Ewigkeit, bis wir eingecheckt waren. Direkt vor dem Platz gibt es eine Bushaltestelle. Dort f√ɬ§hrt ein Bus zu einer nahe gelegenen U-Bahn-Station. Der Bus ist extra zu bezahlen, da er nicht zu einem der Pariser Verkehrsunternehmen geh√ɬ∂rt und somit nicht mit einer Tageskarte benutzbar ist. Der Campingplatz liegt genau neben der Seine und ist nachts angenehm ruhig.

Die Feuchtr√ɬ§ume waren ok. Toilettenpapier war, glaube ich, nicht vorhanden, kann mich aber t√ɬ§uschen. Es gab ein Restaurant, einen gut best√ɬľckten Shop mit vern√ɬľnftigen Preisen und frischen Backwaren(Baguettes) sowie Spielplatzangebot. Internet-Rechner waren vorhanden, der Preis von 9 EUR/Std. ist aber nicht g√ɬľnstig zu nennen. In der Pariser Innenstadt gibt es Internet-Caf√ɬ©s (Cyber-Caf√ɬ©) f√ɬľr 4 EUR/Std. also viel g√ɬľnstiger.

F√ɬľr 2 Personen mit Motorrad und Zelt f√ɬľr 3 √ÉŇďbernachtungen 60,60 EUR.

Trouville sur Mer:

Der Campingplatz liegt ca. 20 Geh-Minuten vom StadtDorfzentrum entfernt. Der Campingplatz ist riesig und man kann √ɬľber einen steilen Pfad direkt von Campingplatz an den Atlantikstrand hinunter gelangen. Der Campingplatz war der ruhigste den wir besucht hatten, nachts ist dort wirklich Stille.

Die Feuchtr√ɬ§ume waren ok, es gab keine Geschlechter-Trennung der Toiletten und Duschr√ɬ§ume. Toilettenpapier ist selbst mitzubringen. Es gibt ein Restaurant, die Preise waren der Gegend angemessen(sprich nicht sehr g√ɬľnstig…). Spielplatz war ebenfalls vorhanden.

F√ɬľr 2 Personen mit Motorrad und Zelt f√ɬľr 2 √ÉŇďbernachtungen 53 EUR. Damit war das der teuerste Campingplatz unserer Reise.

Chésy:

Ch√ɬ©sy liegt ca. 10 km von Orl√ɬ©ans entfernt. Der Campingplatz ist au√ÉŇłerhalb und liegt direkt am Ufer der Loire. Grunds√ɬ§tzlich ist es dort auch sehr ruhig, jedoch war an unserem ersten Abend dort die Dorfjugend versammelt und musste dringend ein vermutlich neues Motorrad ausgiebig testen. Das war jedoch gegen 22:00 dann auch vorbei.

Die Feuchtr√ɬ§ume waren ok, auch hier war Toilettenpapier selbst mitzubringen. Ansonsten gab es nicht sehr viel dort. Die Camping-Fl√ɬ§chen waren arg buckelig, da mussten wir schon eine Weile suchen, bis wir ein zeltgro√ÉŇłes halbwegs ebenes St√ɬľck fanden.

F√ɬľr 2 Personen + Motorrad + Zelt f√ɬľr 2 √ÉŇďbernachtungen 20,00 EUR. G√ɬľnstiger war es nirgends.

Troyes:

Der Campingplatz ist ca. 2 km vom Stadtzentrum entfernt. Er liegt neben einem Stadion. Wenn ein Spiel stattfindet, ist es doch etwas laut. Ansonsten ein ebenfalls sehr ruhiger Campingplatz.

Die Feuchtr√ɬ§ume waren ok, Toilettenpapier war vorhanden. Der Campinplatz hatte einen gro√ÉŇłen Spielplatz, Aufenthaltsr√ɬ§ume und ein durchaus g√ɬľnstiges Restaurant.

F√ɬľr 2 Personen + Motorrad + Zelt f√ɬľr 1 √ÉŇďbernachtung 16,00 EUR.

Paris mittags gegen 12

Samstag, 2. August 2008

Unsere Frankreichreise war insgesamt sehr sch√ɬ∂n aber auch sehr anstrengend. Wir waren innerhalb von 11 Tagen einmal von Stuttgart bis an die Atlantikk√ɬľste gereist und wieder zur√ɬľck. W√ɬ§hrend der Zeit haben wir mehrere St√ɬ§dte besucht und uns angesehen.

Mit Sicherheit eines der Highlights unserer Reise war Paris.

Schon allein der Fahrzeugverkehr in Paris um die Mittagszeit auf der Hauptverkehrsstra√ÉŇłe ist nichts f√ɬľr schwache Gem√ɬľter.

Man stelle sich ein voll bepacktes Motorrad mit zwei Leuten besetzt auf einer 5-spurigen Stra√ÉŇłe vor.

Voll bepackte Honda Varadero

Der Stra√ÉŇłe gebe man nun noch den Namen Avenue des Champs Elys√ɬ©es und man wei√ÉŇł wo sich diese Stra√ÉŇłe befindet.

Die 5 Spuren sind nat√ɬľrlich pro Fahrtrichtung. Und um die Sache interessanter zu machen sind die Spuren nat√ɬľrlich ebenfalls nicht markiert. Das hei√ÉŇłt es passen 5 Spuren neben einander, aber wo die Spur verl√ɬ§uft, ist eher Verhandlungssache. (Google-Maps behauptet es w√ɬ§ren 4 Fahrspuren markiert, aber bei dem Verkehr war das nicht zu sehen)

Diese 5 Spuren f√ɬľlle man nun mit Fahrzeugen aller Bauart. Also Autos, Busse, Motorr√ɬ§der und Motorroller. Also die L√ɬľcken zwischen Autos sind mit Motorrollern aufgef√ɬľllt. Die Fahrer der Motorroller sind wahrscheinlich alles Kampfpiloten, anders l√ɬ§sst sich der Fahrstil nicht erkl√ɬ§ren. (auf Google-Maps ist die Stra√ÉŇłe auch ziemlich frei von Fahrzeugen. Da fragt man sich schon, wann dieses Bild gemacht wurde)

Nun, in dieses Get√ɬľmmel stecke man nun das oben erw√ɬ§hnte Motorrad. Der Fahrer hat nun zwei M√ɬ∂glichkeiten: Er kapituliert und l√ɬ§sst sich ins Abseits abdr√ɬ§ngen. Oder er adaptiert den Fahrstil der Einheimischen. Und der bedeutet: Gas geben, wenn sich vor dir eine L√ɬľcke auftut. Mit dieser Methode sind wir dann also recht wohlbehalten und nur mit l√ɬ§dierten Nerven der Pariser Rush-Hour entkommen.

Mit der Ankunft auf dem Zeltplatz war dann auch Motorradfahren f√ɬľr Paris erledigt.

Ein kurzer Ausschnitt aus unserer Tour mit dem Motorrad durch Paris: 1-paris.gpx (Datei mit Google-Maps öffnen).

Und wieder zur√ɬľck…

Samstag, 2. August 2008

Knapp 2 Wochen waren wir in Frankreich, jetzt sind wir wieder da.

Viele Bilder sind zu sichten, die Ausr√ɬľstung muss geputzt und ordentlich verr√ɬ§umt werden… Sp√ɬ§ter mehr dazu.

Lebenszeichen aus Paris

Samstag, 26. Juli 2008

Seit gestern sind wir in Paris. Den chaotischen Straßenverkehr haben wir bisher erfolgreich überlebt.

Wir sind unterwegs…

Dienstag, 22. Juli 2008

Wir sind heil in Frankreich angekommen, das Motorrad lebt noch, uns geht es gut. Das Wetter ist bisher kalt, aber wenigstens trocken. Reisebericht kommt erst am Ende der Reise…

Ausnahmezustand

Samstag, 19. Mai 2007

Heute ist der letzte (34.) Spieltag in der Deutschen Fu√ÉŇłball Bundesliga und der VfB Stuttgart hat die Chance Deutscher Meister zu werden.
Nicht dass mich das besonders interessieren w√ɬľrde. Ich bin nur leider betroffen davon.
Ich war heute mit dem Zug von Dillingen nach Stuttgart unterwegs.
In G√ɬľnzburg fuhr der Zug nicht weiter, weil auf der Strecke zwischen G√ɬľnzburg und Ulm ein Personenschaden die Weiterfahrt verhinderte. Also wartete ich dort auf den Schienenersatzverkehr, soll hei√ÉŇłen Bus, nach Ulm.
Im Bus ging es schon los: ca. 10% der Mitfahrer waren wie Fu√ÉŇłballfans gekleidet und wollten offensichtlich nach Stuttgart.
In Ulm fuhr mir dann ein Interregio-Express genau vor der Nase weg, gerade als ich am Bahnsteig ankam. Gl√ɬľcklicherweise fuhr 15 Minuten sp√ɬ§ter schon ein Regionalexpress nach Stuttgart.
Im Zug war die Anfangskonzentration von Fu√ÉŇłballfans gesch√ɬ§tzte 25..30 Prozent. Das steigerte sich dann bis Stuttgart-Bad Cannstatt auf gesch√ɬ§tzte 99 % mit einer Auslastung des Zuges von gesch√ɬ§tzten 350%.
Ich kam aber doch trotz der Menschenmassen rechtzeitig aus dem Zug heraus.
In der U-Bahn (Stadtbahn) nach Hause kam dann gegen 14:15 Uhr noch eine Durchsage von der SSB-Zentrale, dass die Polizei den Schlossplatz f√ɬľr weitere Besucher gesperrt hat. Die Leute sollen doch bitte wo anders das Spiel ansehen gehen. Ansto√ÉŇł ist um 15:30 Uhr. Ich frage mich, was man so lange auf einem Sonnenbeschienenen Platz bei ca. 50√ā¬įC mit 40.000 Leuten √ɬľber eine Stunde lang macht.
Naja, wir werden die Zeit nutzen und unseren Wocheneinkauf während des Spiels erledigen. Ich hoffe, dass es dann angenehm leer sein wird.