Rundfunkgeb√ɬľhren

Samstag, 15. Mai 2010

Aktuell wird wieder einmal dar√ɬľber diskutiert, wie denn zuk√ɬľnftig die Rundfunkgeb√ɬľhr zu gestalten sei.

Einer der letzten Vorschläge sieht eine Haushaltsabgabe vor.

Dagegen habe ich erst einmal grundsätzlich gar nichts.

Warum jedoch soll ich plötzlich 18 EUR zahlen, wo ich bisher kein 6 EUR zahle? Ich besitze nur ein Radio, dass auch noch relativ selten eingeschaltet ist.

Ich habe mal irgendwann irgendwo geh√ɬ∂hrt, dass der staatliche √ɬ∂ffentlich-rechtliche Rundfunk(√É‚ÄďRR) eine Grundversorgung sicher stellen soll.

Da frage ich mich aber, wozu wir da 2 Sendeanstalten brauchen. Und wozu wir die ARD in verschiedene Landesanstalten unterteilen. Und warum es dann noch eine Anzahl von Sparten-Kanälen geben muss.

Klar steht im Rundfunkstaatsvertrag in √ā¬ß11 zu lesen:

„Ihre Angebote [der √ɬ∂ffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten] haben der Bildung, Information, Beratung und Unterhaltung zu dienen. Sie haben Beitr√ɬ§ge insbesondere zur Kultur anzubieten. Auch Unterhaltung soll einem √ɬ∂ffentlich-rechtlichen Angebotsprofil entsprechen.“

Das rechtfertigt meiner Meinung nach aber nicht wirklich eine Inflation der verschiedenen Kan√ɬ§le. Eine zeitliche Staffelung, mit der M√ɬ∂glichkeit die Angebote auch √ɬľber eine Internetverbindung zu einem sp√ɬ§teren Zeitpunkt ansehen zu k√ɬ∂nnen, ist meiner Meinung nach genauso zielf√ɬľhrend.

Ich w√ɬ§re an der Stelle dann auch f√ɬľr eine Aufteilung des √ɬ∂ffentlich-rechtlichen Angebots. Einmal die echte Grundversorgung mit Nachrichten, Informations- und Bildungssendungen + (Radio-)Rundfunk. Auf der anderen Seite dann ein Bezahlfernsehen √ɬ§hnlich Premiere/Sky mit Serien, Theaterkan√ɬ§len, B√ɬ∂rsenkan√ɬ§len und was wei√ÉŇł ich nicht.

Damit w√ɬ§re meiner Meinung nach eine gr√ɬ∂√ÉŇłere Akzeptanz f√ɬľr eine (geringe) pauschale Haushaltsabgabe zu erzielen, als einfach allen die aktuellen Fernsehgeb√ɬľhren aufzudr√ɬľcken, egal wie das Nutzungsverhalten ist.

Wenn sich dann f√ɬľr verschiedene Sparten nicht genug Abonnenten finden, ist meiner Meinung nach dann das Konzept falsch oder es gibt keine gen√ɬľgend gro√ÉŇłe Nachfrage, was dann eben auch zu einer Verschlankung der Sender f√ɬľhren muss. Klar werden dann Leute gehen m√ɬľssen. Aber dann kann ich genauso argumentieren wie die Bundesregierung: wenn √ɬľberall gespart werden muss, weil kein Geld da ist, warum dann nicht auch beim Rundfunk?

Ich bin kein Fu√ÉŇłballfan. Warum werden vom √É‚ÄďRR pro Jahr Millionen an den DFB gezahlt, nur um Fu√ÉŇłball zeigen zu k√ɬ∂nnen, wo Spitzenspielern gigantische Geh√ɬ§lter gezahlt werden, die sich mit der tats√ɬ§chlichen (k√ɬ∂rperlichen) Leistung nicht in Zusammenhang bringen lassen. Die Kommerzialisierung des Sports finde ich nicht gut. Ich habe kein Problem damit, dass man guten Sportlern ein Gehalt zahlt, damit sie sich nur ihrem Sport widmen k√ɬ∂nnen. Warum soll das aber ein Betrag sein, den z.B. ein schwer arbeitender Bergmann nicht in zwei Leben verdienen kann?

Nunja, genug gemeckert, mal sehen wie es am Ende des Jahres aussieht.

Petition gegen Internetsperren

Freitag, 8. Mai 2009

Heute um 16:08 Uhr war es soweit: 55.555 Menschen haben ihre Unterschrift gegen Internetsperren abgegeben:

internetpetition55555.jpg

Die Petition hat es inzwischen sogar ins Fernsehen geschafft: http://netzpolitik.org/2009/online-petition-in-der-tagesschau/

Fernsehwahnsinn

Donnerstag, 31. August 2006

Ich bekomme in letzter Zeit verst√ɬ§rkt mit, dass die Privaten ihre Sendungen mit einer Grundverschl√ɬľsselung versehen wollen. Die √É‚Äďffentlichen sprechen sich dagegen aus. Die ARD will auf Computer Rundfunkgeb√ɬľhren erheben.

Wo sind wir denn heute angelangt? Ich habe keinen Fernseher. Das was als Fernsehprogramm angeboten wird, langweilt mich. Es gibt keine einzige Sendung, die mich reizen w√ɬľrde, mir eine Flimmerkiste zuzulegen. Ich√ā¬†verstehe nicht, wie sich diese Fernseh-Macher so wichtig nehmen k√ɬ∂nnen.

Wenn man mal durchrechnet was fernsehen kostet, und was als Nutzen davon √ɬľbrig bleibt, dann ist das ein ziemlich schlechtes Kosten-Nutzen-Verh√ɬ§ltnis. Einen Fernseher bekommt man heute f√ɬľr nichtmal 200,- EUR. Die GEZ verlangt derzeit f√ɬľr ein Fernsehger√ɬ§t 17,03 EUR pro Monat. Macht f√ɬľr ein Jahr 17,03 EUR * 12 = 204,36 EUR√ā¬†GEZ-Geb√ɬľrhen. Das hei√ÉŇłt, dass man heutzutage in einem Jahr√ā¬†mehr an die GEZ zahlt als man f√ɬľr seinen billigen Fernseher gezahlt hat. F√ɬľr das√ā¬†Geld kann man sich zum Beispiel das Abonnement des „Spiegel“ leisten, ein paar gute B√ɬľcher kaufen oder die Lieblingsfilme auf DVD. Hat dann noch den Vorteil, dass der Film nicht durch Werbebl√ɬ∂cke verunstaltet wird.

Der Nutzen des Fernsehens ist auch recht gering. Man ist gezwungen, sich zu einem genau festgelegten Zeitpunkt vor die Flimmerkiste zu setzen, damit man eine Sendung, die einen interessiert, auch sehen kann. Will man das nicht, so muss man wiederum Geld ausgeben um in den Genuss eines zeitunabhängigen Fernsehens zu kommen. Bei den heutigen Informationsmöglichkeiten im Internet hat in meinen Augen das Fernsehen als Informationsquelle ausgedient.

Zudem verstehe ich nicht wie diese ganzen Spartenkan√ɬ§le der ARD und des ZDF rechtzufertigen sind. In meinen Augen geht das deutlich √ɬľber eine Grundversorgung hinaus.

Ich bin daf√ɬľr, jeden Schwachsinns-Sender zu verschl√ɬľsseln und mit Zusatzgeb√ɬľhren zu versehen. Dann wachen vielleicht ein paar mehr Leute auf und stellen fest, dass das Fernsehen ihnen doch nur die Freizeit klaut. Das w√ɬľrde dann auch gleich die Fernsehlandschaft bereinigen.

Erfahrungsbericht Onlinetvrecorder.com

Freitag, 13. Januar 2006

Nachdem ich jetzt ein paar Wochen den Service dieser Webseite getestet habe, bin ich doch ziemlich enttäuscht von der Umsetzung dieser eigentlich guten Idee.
Zum einen ist die Qualit√ɬ§t der aufgezeichneten Sendungen sehr unterschiedlich und teilweise schlechter als eine VHS, was die Bilddaten angeht; die Audiodaten sind in Ordnung. F√ɬľr mich unverst√ɬ§ndlich, da es doch kein Problem sein sollte, einen digitalen Stream, der vom Satelliten gesendet wird, direkt auf die Festplatte zu schreiben, schlie√ÉŇłlich gibt es Projekte, die das schon seit Jahren praktizieren(http://www.linvdr.org/).
Teilweise fehlt den Aufnahmen der Schluss, da die Aufzeichnung zu fr√ɬľh gestoppt wurde, daf√ɬľr hat man am Anfang den Schluss der vorhergehenden Sendung, wenn eine Sendung nicht genau zu den Zeiten gesendet wurde, wie sie im Fernsehprogramm steht.
Zudem werden die Daten im wmv3-Format geliefert, weshalb man zum Abspielen zwingend auf den Microsoft MediaPlayer angewiesen ist, keine Ahnung wie das Leute machen die Linux benutzen, unter Mac OS gibt es ja den MediaPlayer von Microsoft.
Um die Filme anzusehen lädt man zuerst die Filme in codierter Form herunter und muss diese dann dekodieren. Das klappt jedoch manchmal nicht: die resultierende wmv-Datei ist nicht lesbar und damit die Aufnahme unbrauchbar.
Mein Fazit: Gute Idee, schlechte Umsetzung. Derzeit nicht geeignet den eigenen Videorecorder zu ersetzen.

Online TV Recorder

Dienstag, 6. Dezember 2005

Unter
www.onlinetvrecorder.com
kann man sich kostenlos anmelden und Sendungen aus dem deutschen Fernsehen aufzeichnen lassen. Wenn die Sendung aufgezeichnet ist, bekommt man eine Mail und kann die Aufzeichnung herunter laden. Die landet in nem verschl√ɬľsselten File und muss erst decodiert werden, wof√ɬľr es aber schon eine Mac-Software gibt, welche Script basiert ist. Habe mir die heute runter geladen, aber unter dem im Forum angegebenen Link ist sie schon nicht mehr zu finden. (Wer das sucht, kann sich bei mir melden.)
Einziger Haken bei der Sache ist, dass das File ein .wmv ist und die Qualit√ɬ§t ist mit einer VHS zu vergleichen. Nichtsdestotrotz f√ɬľr ne kostenlose M√ɬ∂glichkeit an Aufzeichnungen von Sendungen zu kommen, ohne Fernseher und Videorecorder zu haben, ganz ok.