Neuer K√ɬľhlschrank im Anmarsch

Montag, 17. Dezember 2012

Am Montag (17. Dez) bekamen wir von der Liebherr-Service-Vertretung hier in Kassel ein Angebot als Ersatz f√ɬľr unseren kaputten K√ɬľhlschrank(Liebherr CUP 2653).

Leider gilt das Angebot nur f√ɬľr den direkten Nachfolger(CUP 2901) (Energieeffizienz A++) und nicht f√ɬľr ein h√ɬ∂herwertiges Modell (A+++). Auch ist der neue K√ɬľhlschrank ca. 20 cm h√ɬ∂her als der alte. Wohnten wir noch in der Wohnung f√ɬľr die wir den Alten gekauft hatten, w√ɬľrde der nicht mehr rein passen, da wir damals den K√ɬľhlschrank unter einer Dachschr√ɬ§ge aufstellen mussten.

Das Angebot von Liebherr ist tats√ɬ§chlich sehr interessant. Zum Listenpreis sparen wir 44% und absolut ist der K√ɬľhlschrank dann sogar billiger als der g√ɬľnstigste K√ɬľhlschrank in dieser Gr√ɬ∂√ÉŇłe (1,62 m) und Energieeffizienz(A++) (Preisvergleich bei idealo.de).

Also trotz der mangelhaften Qualit√ɬ§t des alten Modells, das sich selbst zerlegt, werden wir das Angebot von Liebherr annehmen, in der Hoffung, dass sich der Fehler nicht wiederholt und der K√ɬľhlschrank diesmal l√ɬ§nger als 5 Jahre h√ɬ§lt.

Der Fehler am alten Ger√ɬ§t schaut f√ɬľr mich nach einem Konstruktions-/Produktionsmangel aus. Denn wie ist sonst zu erkl√ɬ§ren, dass sich der eingesch√ɬ§umte W√ɬ§rmetauscher(Verdampfer) von der R√ɬľckwand des K√ɬľhlschranks l√ɬ∂st? Da gibt’s keine Verschraubung o.√ɬ§., das ganze ist eine konstruktive Einheit. Wenn sich da was l√ɬ∂st, ist automatisch der K√ɬľhlschrank kaputt… ūüôĀ

Rein finanziell lohnt sich ein A+++ Ger√ɬ§t gegen√ɬľber einem A++ Ger√ɬ§t.√ā¬† (Bei vergleichbaren Ger√ɬ§ten (K√ɬľhl-/Gefriervolumen) wenn man von einer Nutzungsdauer von 10 Jahren ausgeht).
Bei den aktuellen Strompreisen von bis zu 0,30 √Ę‚Äö¬¨/kWh und einem Mehrverbrauch von ca. 70 kWh pro Jahr√ā¬† kostet der zus√ɬ§tzliche Strom f√ɬľr das A++ Ger√ɬ§t in zehn Jahren 210,– √Ę‚Äö¬¨ (21 √Ę‚Äö¬¨ pro Jahr). Der Mehrpreis eines A+++ Ger√ɬ§tes liegt in einer √ɬ§hnlichen Gr√ɬ∂√ÉŇłenordnung oder sogar darunter√ā¬† (beim gleichen (Marken-)Hersteller).

Mit ein paar recherchierten Werten habe ich das ganze gleich mal in einer Tabellenkalkulation zusammen gestellt. Dort kann man sehen, dass f√ɬľr das konkrete Beispiel (CUP 3221 vs. CP3413, jeweils g√ɬľnstigster Anbieter)√ā¬† Mehrkosten von 120 EUR f√ɬľr das sparsamere Ger√ɬ§t entstehen, diese sich jedoch nach 6 Jahren ausgeglichen haben. Nach 10 Jahren gibt es eine Ersparnis von ca. 100 EUR, bei 15 Jahren sind es sogar 200 EUR Ersparnis.

K√ɬľhlschrankkalkulation

Geizende Vermieter

Samstag, 1. Mai 2010

Aktuell sind wir ja mal wieder auf Wohnungssuche.

Dabei fallen mir recht h√ɬ§ufig Wohnungen auf bei denen es hei√ÉŇłt „X Monate mietfrei f√ɬľr Renovierung“. Und dann ist der Vermieter sehr h√ɬ§ufig eine Firma mit dem Namen „Deutsche Annington„. Mit der Firma hatte ich noch nichts zu tun, aber was man im Netz dar√ɬľber so findet, l√ɬ§sst mich dann doch Abstand nehmen, die Wohnung auch nur zu besichtigen. Der verlinkte Bericht ist zwar schon √ɬ§lter, aber neuere Meldungen lassen auch nichts Gutes ahnen.

Wenn man sich dann diese Wohnungen anschaut, kommt man nur zu einem Schluss: hier will sich der Vermieter auf Kosten der Mieter eine schöne Wohnung schaffen lassen.

Soviel √É‚Äěrger wir im Nachhinein auch mit unserem alten Wohnungsverwalter in Stuttgart hatten, eines muss man ihm zugute halten: Das Material f√ɬľr die Renovierung der Wohnung, die wir durchgef√ɬľhrt hatten, wurde von ihm komplett √ɬľbernommen.

Und das war nicht billig. Vern√ɬľnftiges Laminat mit Trittschalld√ɬ§mmung, f√ɬľr ca. 60 qm mit Ausnivellieren des Bodens in einem Zimmer und komplettes Verlegen von Randleisten aus Vollholz plus dem Rauswerfen und Entsorgen des alten Bodens mit alten verklebten Teppichflie√ÉŇłen kam damals auf rund 1800,- EUR. Wenn das ein Fachunternehmen gemacht h√ɬ§tte, w√ɬ§re vermutlich noch einmal der gleiche Betrag f√ɬľr die Arbeitskosten angefallen.

Die Vermieter mit solchen Anzeigen geben also 2..4 Monatsmieten √ɬ° 400 EUR „mietfrei“ und sparen im Gegenzug √ɬľber 3000,- EUR. Ich kann nur hoffen, dass nicht all zu viele Leute auf solche Angebote eingehen.

Auf der anderen Seite ist mir auch nicht klar, was der Vermieter dabei gewinnt. Ich unterstelle, dass wenn jemand auf das Angebot eingeht, wird in der Wohnung doch nur billigstes Material verwendet, dass dann auch recht schnell wieder kaputt ist. Wenn dann beim Einzug eines neuen Mieters der das verlebte Material sieht, wird der sich auch eher nach einer anderen Wohnung umsehen.