Archiv für November, 2010

Fahrerflucht

Sonntag, 28. November 2010

Letzten Montag wurde ich auf dem Nachhauseweg Zeuge, als ein Transporter einem Mini den Au√ÉŇłenspiegel weg fuhr.

Da das ganze in einer Tempo 30 Zone passierte, konnte ich den Transporter mit meinem Fahrrad einholen und √ɬľberholen und den Fahrer auf den Unfall aufmerksam machen.

Dieser lief dann auch mit mir zum besch√ɬ§digten Auto zur√ɬľck und betrachtete sich den Schaden.

Ich z√ɬľckte meine Kamera aus dem Rucksack und fotografierte das Nummernschild des besch√ɬ§digten Autos sowie die R√ɬľckansicht (inkl. Nummernschild) des Transporters.

Der Fahrer des Transporters nahm sich die abgefallene Au√ÉŇłenschale und versuchte die irgendwie an den Au√ÉŇłenspiegel wieder ran zu t√ɬľteln.

Ich wollte eigentlich nur noch nach Hause und sagte dem Mann, dass ich sein Kennzeichen habe und er sich besser darum k√ɬľmmert, dass der Unfall korrekt aufgenommen wird. Dazu k√ɬ∂nnte er sich mit dem Eigent√ɬľmer in Verbindung setzen, alternativ kann man auch die Polizei holen.

Da mir das Verhalten des Mannes nicht ganz geheuer war, rief ich dann zuhause bei der Polizei ein und meldete den Unfall. Der wurde dort erst einmal aufgenommen. Ich denke, wenn der Mann sich dort meldet, oder der Besitzer, wäre das Thema durch.

Nun hatte ich heute im Briefkasten einen Brief von der Polizei mit einem Zeugenfragebogen. Scheinbar hat der Mann es dann doch unterlassen, den Unfall korrekt anzuzeigen.

Schade f√ɬľr ihn. Der Brief geht morgen auf die Reise.

Wenn mir jemand das Auto anfährt und es jemand beobachtet, möchte ich auch, dass der nicht einfach passiv weiter geht.

Es wird (mal) wieder wärmer

Sonntag, 28. November 2010

Wir waren dieses Wochenende unterwegs.

Als wir heute dann wieder zuhause waren, empfing uns unsere Wohnung mit knackigen 10,8 √ā¬įC Raumtemperatur.

Nachfrage bei den Nachbarn brachte das Ergebnis, dass die Heizung wieder mal trocken gelaufen war und die Hausverwaltung es doch heute schon schaffte, mal wieder als Notf√ɬľllung die Heizung auff√ɬľllen zu lassen. ūüôĀ

Dabei hat der Nachbar nach eigener Aussage schon vor Wochen bei der Hausverwaltung angezeigt, dass der √É‚Äďlstand schon recht niedrig sei…

Ich hatte ja die Hoffnung, dass dadurch, dass wir jetzt eine Hausverwaltung haben, sowas nicht mehr vorkommt.

Nunja, das bestätigt umso mehr unseren Vorsatz, so schnell wie möglich hier dann endlich auszuziehen.

Nach 2 Stunden ist die Wohnungstemperatur jetzt schon bei 15,3 √ā¬įC angelangt und alle Heizk√ɬ∂rper haben eine Temperatur erreicht, die √ɬľber der Raumtemperatur liegt…

Schlechte Betriebswirtschaft

Samstag, 20. November 2010

Es ist ja immer toll wenn man einen Gewinn macht.

Aber wenn eine Firma regelm√ɬ§√ÉŇłig riesige Gewinne einf√ɬ§hrt, dann bin ich der Meinung, dass die Betriebswirtschaft dieser Firma schlecht durchgef√ɬľhrt wird.

Es ist klar, dass eine Firma f√ɬľr verschiedene Unvorhersehbarkeiten R√ɬľcklagen bilden sollte. Das ist f√ɬľr mich aber nicht mit Gewinn gleichzusetzen.

Wenn dann aber eine Firma √ɬľber Jahre Milliarden von Dollar als Gewinn ausweist, dann hei√ÉŇłt das f√ɬľr mich nur eins: dieses Geld wird entweder den Mitarbeitern vorenthalten, also die Mitarbeiter mit unangemessenen L√ɬ∂hnen abgespeist/nicht ihrer Leistung entsprechend bezahlt, oder aber die Preise der Produkte sind hoffnungslos √ɬľberzogen und dem Kunden wird ein zu hoher Preis abverlangt.

Man kann jetzt argumentieren: die Angestellten k√ɬ∂nnen doch k√ɬľndigen, oder die Kunden k√ɬ∂nnen doch ein anderes Produkt kaufen.

Beide Argumente sind nicht wertig.

Die Angestellten, die eine unterbezahlte Arbeit annehmen, haben eben keine Wahl. Oder doch die eine: entweder keine Arbeit haben und von den Almosen anderer abh√ɬ§ngig sein oder eben eine unterbezahlte Arbeit und dadurch etwas besser da stehen als ohne Arbeit. Gl√ɬľcklich mit der Arbeit werden sie nicht sein und die Treue/Loyalit√ɬ§t zur Firma wird auch gering sein.

Der Kunde, dem zuviel f√ɬľr das Produkt abgenommen wird, hat offensichtlich keine andere Wahl, da er sonst ein anderes Produkt w√ɬ§hlen w√ɬľrde. Sei es, weil das Produkt f√ɬľr den Kunden eine bestimmte Funktion erf√ɬľllt, die kein anderes Produkt erf√ɬľllen kann, oder weil das Marktsegment von einem Hersteller bestimmt wird. Der Kunde wird also mit den Z√ɬ§hnen knirschen und zahlen, aber bei der n√ɬ§chsten sich bietenden Gelegenheit einen neuen Lieferanten bem√ɬľhen oder vielleicht sogar eine eigene Alternative entwickeln.

F√ɬľr mich ist eine Firma, die dauerhaft gro√ÉŇłe Gewinne macht, nicht wirklich auf Nachhaltigkeit ausgerichtet.

Leider ist die grunds√ɬ§tzliche Einstellung unserer Gesellschaft eine andere. Leute, die ein gro√ÉŇłes Verm√ɬ∂gen haben, werden als Idol angesehen. „Der hat es zu etwas gebracht.“. Es wird in den Medien nicht darauf eingegangen, wie die Leute zu ihrem Geld gekommen sind. Es wird nicht kritisch darauf eingegangen, was die Leute mit ihrem Reichtum anfangen.

Jede Milliarde (Dollar), die auf irgenwelchen Konten herum liegt, entspricht ungefähr der kumulierten Lebensarbeitsleistung von 1000 Leuten. Mit einer Milliarde Dollar, die auf einem Konto abgelegt wird ohne dass damit perspektivisch eine Ausgabe bestritten werden soll, ist totes Geld. Damit wird 1000 Leuten dauerhaft ein Arbeitsplatz entzogen, da das Geld, um die Leute zu bezahlen, dem Kreislauf entzogen wurde.

Da w√ɬ§re es doch viel besser, wenn die Gemeinschaft es honorieren w√ɬľrde, wenn eine Firma einen unheimlich gro√ÉŇłen Umsatz macht, aber nur sehr wenig Gewinn. Denn das bedeutet doch, dass die Firma gut wirtschaftet hat in dem Sinne, dass sie genau wei√ÉŇł wieviel sie f√ɬľr ihre Produkte von ihren Kunden verlangen darf, wieviel sie ihren Mitarbeitern und Zulieferern zahlen muss und wieviel Ausgaben f√ɬľr die Weiterentwicklung der Firma erforderlich sind.

Energieverbrauch (Oktober 2010)

Samstag, 20. November 2010

Etwas sp√ɬ§t diesmal die Auswertung, die Ablesung war aber p√ɬľnktlich erfolgt.

Erstaunlicherweise ist der Stromverbrauch im Oktober wieder ein wenig zur√ɬľck gegangen.

Eventuell h√ɬ§ngt das damit zusammen, dass wir dazu √ɬľbergegangen sind, eine gro√ÉŇłe Thermokanne mit hei√ÉŇłem Wasser auf einmal vorzubereiten und dann damit die Flaschen anzur√ɬľhren.

Der erforderliche Energiebedarf sinkt dadurch scheinbar doch erheblich.

strom_10_10.png  

Mission: Hauskauf — √ÉŇďbergabe terminiert

Samstag, 20. November 2010

Heute kam Post vom Notar. Alle notwendigen Behördengänge sind erledigt.

Mit dem Vorbesitzer haben wir jetzt f√ɬľr Mitte Dezember die √ÉŇďbergabe vereinbart.

Damit wären wir dann doch noch dieses Jahr im neuen Häuschen, leider dann noch nicht renoviert.
Da haben wir aber noch den Januar Zeit daf√ɬľr, bis wir aus der alten Wohnung raus sein m√ɬľssen.