Archiv für Juni, 2008

Mittlerer Osten

Sonntag, 29. Juni 2008

√ÉŇďber einen Artikel im powerboog-blog bin ich auf diese Seite gesto√ÉŇłen. Dort erz√ɬ§hlt eine Journalistin √ɬľber ihre Sicht des Mittleren Ostens. Sie kommt aus Libanon und erz√ɬ§hlt auch √ɬľber die Entwicklung des Libanon von einem christlich gepr√ɬ§gten Land zu einem islamisch/muslimisch gepr√ɬ§gten Land.

Unter anderem wei√ÉŇłt sie darauf hin, dass die Entwicklung zu einem muslimischen Land auch dar√ɬľber lief, dass die Muslime bis zu 4 Frauen haben durften. Als Beispiel f√ɬľhrt sie Osama bin Laden an, derzeit wohl der bekannteste Muslim. Er ist eines von 53 Kindern, er selbst hat 27 Kinder.

Der Beitrag dauert noch eine Weile l√ɬ§nger, sie f√ɬľhrt aus, wie sie unter der muslimischen Herrrschaft gelitten haben und weshalb Israel in den 80ern in den Libanon einr√ɬľckten. Ich habe dann irgendwann abgeschaltet, weil das nicht wirklich etwas ist, womit man sich den Sonntag versauen m√ɬ∂chte…

Wo bekomm ich solche Schuhe?

Samstag, 28. Juni 2008

Hat irgend jemand ne Idee, wo ich solche Schuhe bekomme?

Bild 4.png

Quelle: http://flickr.com/photos/sfj/2144251160/in/set-72157603564813584/

Tolle Schuhe, total √ɬľberteuert

Samstag, 28. Juni 2008

Heute bin ich durch Zufall bei vibramfivefingers √ɬľber Zehenschuhe gestolpert. Die kosten dort US$ 80. Leider liefert der Hersteller nicht in Staaten au√ÉŇłerhalb Nordamerikas.

fivefingershoes
Bildquelle: www.vibramfivefingers.com

Zuf√ɬ§llig waren wir dann heute noch in der Stadt bei einem Sportartikelladen, wo diese Schuhe erstaunlicherweise ebenfalls zu haben waren… f√ɬľr 99 EUR! WtF?!?

Zur√ɬľck daheim dachte ich mir: guck ich doch mal, ob es noch andere Online-Quellen zu diesen Schuhen gibt. Ich wurde sogar f√ɬľndig, der kleinste dort gefundene Preis: 104,90 EUR + 8,90 EUR Versand. Bitte wie?!? Online-Versandh√ɬ§ndler ohne Ladenmiete teurer als der H√ɬ§ndler vor Ort? Eine andere Quelle hat sie dann doch noch um den Preis wie der H√ɬ§ndler vor Ort, aber eben auch nicht g√ɬľnstiger.

Ich kann ja verstehen, wenn ein H√ɬ§ndler auch eine Gewinnspanne auf die Produkte, die er verkauft aufschl√ɬ§gt. Aber der Original-Hersteller wird sicherlich auch einen Gewinn machen wollen, wenn er die Schuhe √ɬľber seinen Online-Shop direkt vertreibt.

Der Dollarkurs steht heute aktuell bei US$ 1,00 = 0,634 EUR. Damit entsprechen US$ 80,00 = 50,72 EUR. Damit k√ɬ§men mich die Schuhe bei Direktbestellung beim Hersteller + Versandkosten + evtl. anfallende Zollgeb√ɬľhren billiger als das g√ɬľnstigste Online-Versand-Angebot in Deutschland — wenn der H√ɬ§ndler au√ÉŇłerhalb Nordamerikas versenden w√ɬľrde.

Und bevor die Frage aufkommt, wozu man denn solch komische Schuhe √ɬľberhaupt haben will: genau deswegen. ūüôā Ich finde, sie sehen witzig aus, und beim Klettern sind die sicher auch sehr angenehm zu tragen. In einem Forum las ich auch, dass sie sehr langlebig sind, was noch ein Argument daf√ɬľr w√ɬ§re.

Rechts-Armige Invaliden

Samstag, 28. Juni 2008

Gestern habe ich mir tags√ɬľber irgendwie eine Zerrung in der rechten Schulter geholt. Bisher ist mir nicht klar, wie ich das hinbekommen habe. Aufst√ɬľtzen ist jedenfalls mit dem Arm nicht so lustig.

Gestern nacht (oder eher heute sehr sehr fr√ɬľh) stand mein Schatz auf, zog sich an und meinte, „Bleib ruhig liegen, ich geh nur ein wenig spazieren, mir tut der rechte Arm weh und ich kann nicht mehr schlafen.“

Zwei Stunden sp√ɬ§ter war sie wieder da, der rechte Arm verbunden. Sie war im Krankenhaus. Diagnose: Trombose im rechten Arm… jetzt muss sie sich morgen noch einmal eine blutverd√ɬľnnende Spritze setzen und wir m√ɬľssen heute noch Voltaren-haltige Schmerzmittel und Salbe besorgen.

Komisch, wie sowas manchmal so schön zeitgleich passiert.

Fu√ÉŇłball-Irrsinn

Freitag, 20. Juni 2008

Wenn man in der Fr√ɬľh beim B√ɬ§cker steht und die Verk√ɬ§uferin mit einer Kundin √ɬľber das gestrige Fu√ÉŇłballspiel total aus dem H√ɬ§uschen geraten… dann ist das f√ɬľr mich eine verkehrte Welt.
Fu√ÉŇłball hat damit den Ruf als „M√ɬ§nnersport“ in jedem Fall verloren.
Und mir als Fu√ÉŇłball-Desinteressierten erschlie√ÉŇłt sich sowieso nicht der Reiz, den Fu√ÉŇłball auf die Massen hat.
Achja, gestern spielte die deutsche Mannschaft gegen irgendeine andere Mannschaft eines anderen Staates(Portugal?) und hat gewonnen. Selbst in Bad Cannstatt war der Lärm der Auto-Korsos zu hören. (Wie sagt ein Kollege immer: Sprit ist doch noch zu billig)

Dumme Entscheidungen f√ɬľrs Leben

Sonntag, 15. Juni 2008

Gestern habe ich erfahren, dass sich in der Verwandtschaft von Bekannten jemand freiwillig bei der Bundeswehr verpflichtet hat. Auf 12 Jahre.

Das w√ɬ§re an sich ja gar nicht so schlimm. Ich kenne schlie√ÉŇłlich auch ein paar Leute, die Soldat auf Zeit waren. Aber der Grund, aus dem sich derjenige verpflichtet hat, ist einfach nur falsch. (Ich muss hier kurz einschieben, dass ich die Person nicht kenne und nur Geh√ɬ∂rtes wieder gebe.) Er war wohl sehr angenervt, dass er st√ɬ§ndig gefragt wurde, was er denn mal lernen will/wie er sein Geld verdienen will.

Also entschloss er sich eine Feldwebel-Laufbahn einzuschlagen mit einer Verpflichtungszeit von 12 Jahren. Soweit kein Problem. Aber. Die Hauptmotivation war, dass er nicht mehr dumm gefragt wird, was er denn weiter machen wolle. Vor dieser Frage hat er jetzt erst einmal 12 Jahre Ruhe. Und. Auf die Nachfrage was er denn dann bei der Bundeswehr machen will, kam wohl die Antwort: „Wieso? Ich bin dann doch Soldat.“

Das zeigt mir ganz deutlich, wie intensiv sich dieser junge Mann mit dem Thema besch√ɬ§ftigt hat. Und so jung ist er auch nicht mehr. Abgeschlossenes Abitur, wohl √ɬľber Umwege, und somit knapp 20. Man erwartet doch im Allgemeinen, dass Leute in dem Alter langsam wissen wohin die Reise gehen soll, im Leben. Offenbar ist diese Erwartungshaltung viel zu hoch. Tja, und wenn man nicht wei√ÉŇł wohin die Reise gehen soll, nimmt man sich einen Reisef√ɬľhrer…

GPS und Palm

Montag, 9. Juni 2008

Unser Urlaub steht vor der T√ɬľr. Um die Touren eventuell mal nachvollziehen zu k√ɬ∂nnen, w√ɬ§re ein GPS mit Track-Funktion sehr hilfreich.

Ich hatte in der Schublade noch eine Bluetooth-GPS-Maus liegen. Mein Palm hat auch Bluetooth. Was liegt also n√ɬ§her, als zu versuchen, ob man die beiden nicht sinnvoll zur Zusammenarbeit √ɬľberreden kann. Mechanisch hat die Maus genau auf die Lenkerklemmung des Motorrads gepasst, der Palm kam in die Innentasche der Motorradjacke.

Der erste Versuch mit der Software Cetus GPS schien zwar zu funktionieren, aber ich habe es nicht geschafft, die Daten aus dem Palm zu bekommen.

Der zweite Versuch mit cotoGPS war da schon deutlich erfolgreicher. Das Programm kann die Tracks aufzeichnen und anschlie√ÉŇłend sogar per Bluetooth auf einen empfangsbereiten Rechner kopieren.

Zus√ɬ§tzlich gibt es noch eine Java-Applikation, mit der man dann die Daten in verschiedene Formate exportieren kann, unter anderem das gpx-Format oder auch f√ɬľr Google Earth in das kmz-Format. Da kann man sich dann die gefahrene Strecke auf der elektronischen Karte noch einmal anschauen:


200806092218.jpg

Mit geeigneten Zusatzprogrammen kann man dann die gpx-Datei z.B. in eine csv-Datei umwandeln. Die kann man dann z.B. durch Gnuplot auswerten um z.B. ein H√ɬ∂henprofil der zur√ɬľckgelegten Strecke zu erstellen:


highprofile.png

y-Achse in Metern, die x-Achse in Kilometern skaliert: die Strecke, die wir am Sonntag gefahren sind. Auch nicht so formatiert, wie man das mal gelernt hat…

Und man kann sogar die Geschwindigkeit mitloggen und plotten. Das mache ich hier sogar mal, nur um die These zu widerlegen, dass Motorradfahrer mit Maschinen die mehr als 90 PS haben doch alles nur Raser sind:


geschwindigkeiten.png

Insgesamt kann das Experiment als gegl√ɬľckt gelten, die Aufzeichnungsdauer von mehr als 4 Stunden geht auch in Ordnung. Ich hoffe nur, dass ich auf unserer geplanten Sommertour die Ger√ɬ§tschaften regelm√ɬ§√ÉŇłig aufladen kann, sonst ist nach dem ersten Tag Schluss mit Tourdaten loggen.

Regenwetter

Montag, 2. Juni 2008

Am Wochenende hatten wir richtig Gl√ɬľck mit dem Wetter.

Heute Abend geht hier in Stuttgart gerade die Welt unter:

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Regen in Stuttgart

Energieverbrauch (Mai 2008)

Sonntag, 1. Juni 2008

Kurz und schmerzlos. Der Stromverbrauch im letzten Monat war der zweitgeringste Verbrauch seit unserem Einzug. Lediglich im Einzugsmonat hatten wir einen geringeren Verbrauch. Ursache? Unklar. Völlig.

Der Gasverbrauch war ca. 1/3 des Verbrauchs vom Vormonat. Damit zwar erfreulich weniger aber leider auch der h√ɬ∂chste Verbrauch in einem Mai seit wir hier wohnen. Damit auch der k√ɬ§lteste Mai in den letzen 3 Jahren. Die Gasrechnung wird mir sicher keinen Spa√ÉŇł bereiten dieses Jahr…. :-/

strom_und_gas_08_05.png

UNItopia-Treffen 2008

Sonntag, 1. Juni 2008

Dieses Wochenende war von Freitag Abend bis Sonntag Mittag das UNItopiaTreffen f√ɬľr 2008. Es war wie die letzten paar Mal (leider) recht √ɬľbersichtlich.

Aufgrund der gesunkenen Teilnehmerzahlen wurde es diesmal als InterMUD-Treffen organisiert, soll hei√ÉŇłen, es durften sich Spieler s√ɬ§mtlicher deutscher MUDs anmelden.

Es waren somit Spieler da, die zB in Morgengrauen oder FinalFrontier oder Tamedhon spielen. Einige davon waren tatsächlich nur Spieler in diesen MUDs, aber ein paar spielen auch UNItopia, so dass unter fremden Namen schon mal das eine oder andere bekannte Gesicht auftauchte.

Was war so geboten? Am Freitag gab es lecker belegte Br√ɬ∂tchen zum Abendessen, ein paar Leute bestellten sich aber auch etwas beim Lieferdienst. Anschlie√ÉŇłend wurden verschiedene Karten-, Brett- oder Gesellschaftsspiele gespielt. Bei den Karten z.B. „6nimmt„, bei Brettspielen z.B. Cartagena oder bei den Gesellschaftsspielen Die Werw√ɬ∂lfe von D√ɬľsterwald. Nat√ɬľrlich wurde nicht nur gespielt, auch geredet und der neueste Klatsch und Tratsch wurde ausgetauscht. ūüôā

Am Samstag tauchten wir auch erst abends auf, da wir vorher noch in Stuttgart die Veranstaltung gegen Vorratsdatenspeicherung unterst√ɬľtzt haben. Da lief der Grill schon auf vollen Touren. Es gab leckeren Salat und Br√ɬ∂tchen und dank Xenophia auch sehr gehaltvolle Knoblauchbutter. Der Abend lief dann wieder mit Spielen bis zum fr√ɬľhen Morgen durch.

Wir √ɬľbernachteten dann von Samstag auf Sonntag im OEZ und fr√ɬľhst√ɬľckten gegen 9:00 alle gemeinsam. Anschlie√ÉŇłend das obligatorische Gro√ÉŇł-Reinemachen. Nach Abnahme durch den Hausmeister fuhren noch ein paar Leute nach Leinfelden-Echterdingen in den Schwabengarten, einen riesigen Biergarten. Da wurde dann Mittag gegessen, anschlie√ÉŇłend fuhren wir nach Hause.

Hier noch einmal einen gro√ÉŇłen Dank an die Orga f√ɬľr das sch√ɬ∂ne Treffen, allen voran XTB, der am Sonntag erst gegen 2:30 nach Hause gehen konnte und doch schon gegen 9:00 mit frischen Semmeln da war.