Alte Wohnung abgegeben

Dienstag, 1. Februar 2011

Gestern Nachmittag war die √ÉŇďbergabe der alten Wohnung. Es gab sogar direkt einen Nachmieter, einer von den Leuten, die sich vor ca. 3 Wochen die Wohnung angeschaut hatten.
Der nette Herr von der Hausverwaltung hatte nichts anzumeckern und wir haben den Nachmietern empfohlen, sich besser beim Mieterbund anzumelden. ūüėČ
Die Wohnung sind wir damit los. Bleibt nur noch zu kl√ɬ§ren, ob wir die Nebenkostennachzahlung von fast 500,- EUR auch in voller H√ɬ∂he begleichen m√ɬľssen. Einen Termin beim Mieterbund haben wir schon.

Irgendwie kommt mir der Preis doch seltsam vor, vor allem, da wir im letzten Jahr noch ca. 150,- EUR heraus bekommen haben. Ich h√ɬ§tte ja wenigstens erwartet, dass wir einen h√ɬ∂heren Abschlag zahlen m√ɬľssen, wenn die Hausverwaltung h√ɬ∂here Ausgaben f√ɬľr den Betrieb hat.

Es wird (mal) wieder wärmer

Sonntag, 28. November 2010

Wir waren dieses Wochenende unterwegs.

Als wir heute dann wieder zuhause waren, empfing uns unsere Wohnung mit knackigen 10,8 √ā¬įC Raumtemperatur.

Nachfrage bei den Nachbarn brachte das Ergebnis, dass die Heizung wieder mal trocken gelaufen war und die Hausverwaltung es doch heute schon schaffte, mal wieder als Notf√ɬľllung die Heizung auff√ɬľllen zu lassen. ūüôĀ

Dabei hat der Nachbar nach eigener Aussage schon vor Wochen bei der Hausverwaltung angezeigt, dass der √É‚Äďlstand schon recht niedrig sei…

Ich hatte ja die Hoffnung, dass dadurch, dass wir jetzt eine Hausverwaltung haben, sowas nicht mehr vorkommt.

Nunja, das bestätigt umso mehr unseren Vorsatz, so schnell wie möglich hier dann endlich auszuziehen.

Nach 2 Stunden ist die Wohnungstemperatur jetzt schon bei 15,3 √ā¬įC angelangt und alle Heizk√ɬ∂rper haben eine Temperatur erreicht, die √ɬľber der Raumtemperatur liegt…

Geizende Vermieter

Samstag, 1. Mai 2010

Aktuell sind wir ja mal wieder auf Wohnungssuche.

Dabei fallen mir recht h√ɬ§ufig Wohnungen auf bei denen es hei√ÉŇłt „X Monate mietfrei f√ɬľr Renovierung“. Und dann ist der Vermieter sehr h√ɬ§ufig eine Firma mit dem Namen „Deutsche Annington„. Mit der Firma hatte ich noch nichts zu tun, aber was man im Netz dar√ɬľber so findet, l√ɬ§sst mich dann doch Abstand nehmen, die Wohnung auch nur zu besichtigen. Der verlinkte Bericht ist zwar schon √ɬ§lter, aber neuere Meldungen lassen auch nichts Gutes ahnen.

Wenn man sich dann diese Wohnungen anschaut, kommt man nur zu einem Schluss: hier will sich der Vermieter auf Kosten der Mieter eine schöne Wohnung schaffen lassen.

Soviel √É‚Äěrger wir im Nachhinein auch mit unserem alten Wohnungsverwalter in Stuttgart hatten, eines muss man ihm zugute halten: Das Material f√ɬľr die Renovierung der Wohnung, die wir durchgef√ɬľhrt hatten, wurde von ihm komplett √ɬľbernommen.

Und das war nicht billig. Vern√ɬľnftiges Laminat mit Trittschalld√ɬ§mmung, f√ɬľr ca. 60 qm mit Ausnivellieren des Bodens in einem Zimmer und komplettes Verlegen von Randleisten aus Vollholz plus dem Rauswerfen und Entsorgen des alten Bodens mit alten verklebten Teppichflie√ÉŇłen kam damals auf rund 1800,- EUR. Wenn das ein Fachunternehmen gemacht h√ɬ§tte, w√ɬ§re vermutlich noch einmal der gleiche Betrag f√ɬľr die Arbeitskosten angefallen.

Die Vermieter mit solchen Anzeigen geben also 2..4 Monatsmieten √ɬ° 400 EUR „mietfrei“ und sparen im Gegenzug √ɬľber 3000,- EUR. Ich kann nur hoffen, dass nicht all zu viele Leute auf solche Angebote eingehen.

Auf der anderen Seite ist mir auch nicht klar, was der Vermieter dabei gewinnt. Ich unterstelle, dass wenn jemand auf das Angebot eingeht, wird in der Wohnung doch nur billigstes Material verwendet, dass dann auch recht schnell wieder kaputt ist. Wenn dann beim Einzug eines neuen Mieters der das verlebte Material sieht, wird der sich auch eher nach einer anderen Wohnung umsehen.

Datenhunger

Donnerstag, 15. April 2010

Die Tage schrieb ich eine Mail an einen Anbieter einer Wohnung.

Zur√ɬľck kam eine Mail, in der stand, dass ich zur Besichtigung mich mit dem aktuellen Mieter unter der angegebenen Nummer in Verbindung setzen soll. Soweit so gut.

Dann hing da aber ein PDF mit dran, wo mir beim Lesen dann doch mein „Piratenalarm“ in den h√ɬ∂chsten Frequenzen schrillte.

Ich häng das Ding einfach mal hier an den Eintrag ran.

201004152248.jpg
wohnungsbewerbung.pdf

Rotzfreche Vermieter-Geizkragen

Mittwoch, 7. April 2010

Wir waren heute zu einer Wohnungsbesichtigung. Gleich vorweg: wir waren nur dort, weil ich neugierig war, wie schlimm die Wohnung in Natura aussieht.

In der Anzeige hei√ÉŇłt es:

„Selbstrenoviererwohnung – 4 und mehr Monate MIETFREI f√ɬľr bei fachgerechter Renovierung – 4 Balkone + riesige Zimmer + Wohnk√ɬľche + Wanne + KS-West“

Die Bilder zu der Anzeige haben schon schlimmes ahnen lassen: W√ɬ§nde in allen Farben gestrichen, Fu√ÉŇłboden in schickem Grau, verschiedenen Hochbett-Konstruktionen in den Zimmern.

Positives zur Wohnung:

  • Der Mietpreis ist f√ɬľr die Wohnungsgr√ɬ∂√ÉŇłe und Lage sehr gut
  • Die Zimmer sind riesig, von der Fl√ɬ§che wie auch von der H√ɬ∂he

Negatives zur Wohnung:

  • Eingang im Hinterhaus
  • im 4. Obergeschoss bei sehr hohen Geschossen und engem Treppenhaus
  • kein Aufzug vorhanden
  • Wohnungst√ɬľr in katastrophalem Zustand
  • Die Fu√ÉŇłb√ɬ∂den mit uraltem Teppichboden belegt, in 2 Zimmern liegt darauf ein superschlecht verlegter Dielenboden
  • Die Decke im Wohnungsflur ist schlecht abgeh√ɬ§ngt und in schlechtem Zustand
  • Das Badezimmer verdient den Namen nicht.
  • Eines der Zimmer war trotz hellem Sonnenscheins nur d√ɬ§mmrig beleuchtet

W√ɬľnsche des Vermieters, um 4 (vielleicht sogar 6) Monate Mietfreiheit zu gew√ɬ§hren:

  • In allen Zimmern neuen Laminatboden verlegen
  • In allen Zimmern neu tapezieren und wei√ÉŇł streichen
  • (6 Monate) Wenn hochwertiges Laminat verlegt, T√ɬľren abschleifen und neu streichen

Dabei erwartet der Vermieter, dass der Mieter die Materialkosten √ɬľbernimmt und die Arbeiten ausf√ɬľhrt (oder aber auf eigene Rechnung ausf√ɬľhren l√ɬ§sst).

Der Makler hat auch keine Ahnung was Laminat kostet, das ne Weile halten soll. Kam der mit Spr√ɬľchen wie: „Laminat gibts ja schon ab 4 EUR inkl. Trittschalld√ɬ§mmung pro m2„. Soviel zum Thema „fachgerechte Renovierung“.

Vern√ɬľnftiges Laminat kostet zwischen 10..15 EUR pro m2. Bei 100 m2 Wohnfl√ɬ§che ist man da schon mal 1000 bis 1500 EUR los. Was 2 bis 3 Monatsmieten entspricht.

Tapeten und Wandfarbe gibt es auch nicht f√ɬľr umsonst. Vor allem bei den hohen R√ɬ§umen reicht eine Rolle vielleicht f√ɬľr 3 Bahnen. Gesch√ɬ§tzt ist man dann auch noch mal 300 bis 500 EUR f√ɬľr Tapete und Farbe los.

Sperrm√ɬľll kostet auch in der Entsorgung. In s√ɬ§mtlichen R√ɬ§umen den Boden heraus rei√ÉŇłen und entsorgen sind auch schnell noch mal 200 bis 400 EUR.

Bei den auszuf√ɬľhrenden Arbeiten ist man locker einen Monat besch√ɬ§ftigt. Das muss man dann noch in Urlaub erbringen…

Der Makler will auch noch 2 Monatsmieten + MwSt. Bei 550 EUR sind das 1300 EUR.

Mal zusammen rechnen: 4 Monatsmieten sind 2200 EUR, 6 sind 3300 EUR.

Laminat 1250 + Farbe & Tapete 400 + M√ɬľllentsorgung 300 + Makler 1300 = 3250 EUR. + 1 Monat Urlaub. Und da sind die Arbeiten an den Zimmert√ɬľren noch nicht dabei, keine Randabschlussleisten…

S√ɬ§mtliche Leute, die zur Besichtigung da waren, haben nur den Kopf gesch√ɬľttelt und sind wieder gegangen.

Versuchen kann man es zwar, aber ich habe meine Zweifel, dass diese Wohnung zu diesen Bedingungen einen Mieter findet.

W√ɬ§re ich ein Handwerker und h√ɬ§tte den Auftrag diese Wohnung zu renovieren: ich w√ɬľrde mir die H√ɬ§nde reiben, der Monat w√ɬ§re gesichert. ūüėČ

Energieverbrauch (Oktober 2009)

Sonntag, 8. November 2009

Der Stromverbrauch ist im Oktober wieder etwas höher gewesen als im September. Eine der Ursachen ist sicher, dass wir abends und morgens jetzt immer Licht brauchen.

Was aber auch ein stetiger neuer Verbraucher ist: unser Treppenhaus Ersatzlicht.

Derzeit haben wir ja keinen echten Vermieter, sondern nur einen Insolvenzverwalter. Der neue Vermieter hat wohl scheinbar noch Probleme auch tats√ɬ§chlich zum Vermieter zu werden√Ę‚ā¨¬¶

Egal. Jedenfalls fiel Anfang Oktober irgendwann auch noch im Erdgeschoss die Treppenhausbeleuchtung aus. Im 1. OG ging sie ja noch nie, was im Sommer auch recht egal war. Jetzt jedoch brauchen wir fr√ɬľh und abends Licht, schlie√ÉŇłlich will man nicht im Dunkeln die Treppe runter gehen oder sogar fallen√Ę‚ā¨¬¶

Deshalb habe ich eine 10 Meter LED-Lichterkette mit 100 LEDs durchs gesamte Treppenhaus gespannt. Diese braucht zwar √Ę‚ā¨Ňďnur√Ę‚ā¨¬Ě ca. 9 Watt, leuchtet aber 24 Stunden 7 Tage die Woche. Macht dann auf den Monat gerechnet 9 Watt * 24 Stunden * 30 Tage = 6480 Wattstunden oder rund 6,5 kWh. Klingt jetzt nicht viel, aber der Mehrverbrauch zum Vormonat waren 18 kWh, also hat die Treppenhausbeleuchtung schon mehr als 33% Anteil am Mehrverbrauch und knapp 4% am Gesamtstromverbrauch

strom_09_10.png

Anwaltliches Verhalten erklärt

Montag, 30. März 2009

Gerade habe ich einen Link erhalten, der die Ausf√ɬľhrungen unseres alten Vermieters doch sehr sch√ɬ∂n beleuchtet und verst√ɬ§ndlicher macht. Instinktiv habe ich mich da bisher doch erfreulich richtig verhalten.

[…]Beschuldigungen, Unterstellungen, „Unversch√ɬ§mtheiten“ oder gar Verbal-injurien sollten deshalb grunds√ɬ§tzlich nicht unn√ɬ∂tig thematisiert werden.[…]

Ratlosigkeit

Montag, 30. März 2009

Heute waren wir (mal wieder) beim Mieterbund.

Die Anwältin dort konnte sich ein Schmunzeln nicht verkneifen, nachdem sie den letzten Brief unseres alten Vermieters las.

Auf unsere Frage: „Was will uns unser alter Vermieter damit sagen?“ konnte sie auch nur mit den Schultern zucken. Sie konnte dort auch nur die Information heraus ziehen, dass er die Wohnung noch vor Ablauf unseres Mietvertrags weiter vermietet hat und wir damit Anspruch auf die zu viel gezahlte Miete haben.

Da werde ich also noch ein nettes Briefchen schreiben und ihn darauf hinweisen, dass ich gern mein Geld wieder h√ɬ§tte. Auf die Beleidigungen und komischen Spr√ɬľche werde ich erst einmal nicht weiter eingehen. Mal sehen, wie weit er es noch treiben will…

Verwunderliche Vermieter

Mittwoch, 25. März 2009

Wow. Heute kam ich nach Hause und hatte einen Brief unseres alten Vermieters erhalten.

Die besten Zitate jetzt hier f√ɬľr alle zum Nachlesen:

„Nachdem Sie die Vermietung behindert hatten und sich durch wunderliches Verhalten von einem normalen Gesch√ɬ§ftsverkehr disqualifiziert hatten […] haben wir die Wohnung […] doch noch vermieten k√ɬ∂nnen.“

Wunderliches Verhalten konnte ich eher von Vermieterseite festellen.

„Sie […] hatten sich mit √É‚Äěu√ÉŇłerungen gegen√ɬľber Dritten verhaltensauff√ɬ§llig gezeigt.“

Vermutlich meint er damit den Eigent√ɬľmer der Wohnung.

„Wir hatte die neue Mieterin daher gebeten, die Schl√ɬ∂sser auszutauschen, da wir durch die von Ihnen vorgenommenen, teilweise strafrechtlich relevanten √É‚Äěu√ÉŇłerungen, auch kein Zutrauen zu den von Ihnen beauftragten Personen haben.“

Starker Tobak. Wow. Und das von einem *zensiert*. Die Sache mit dem Bevollm√ɬ§chtigten hat er offenbar nicht verstanden. Sich √ɬľber geltendes Recht hinweg zu setzen, indem man behauptet dem Gegen√ɬľber nicht zu vertrauen ist ein dolles Ding. Ich h√ɬ§tte also die Wohnung besser einem Penner √ɬľberlassen sollen, weil ich meinem Vermieter nicht vertraue?!? Oder was soll ich daraus schlie√ÉŇłen?

Das beste ist: genau diese Vorgehensweise mit dem Schl√ɬ∂sser austauschen, hat er auch bei uns durchgezogen. Ich bin mir nicht sicher, ob nicht unser Vormieter damals auch so einen Brief bekommen hat…

„Wir fordern Sie auf, umgehend die restlichen Schl√ɬľssel […] herauszugeben.“

Aha. Wir sollen die Schl√ɬľssel, die wir einem Bevollm√ɬ§chtigten √ɬľbergeben haben, heraus geben. Wie w√ɬ§re es, wenn er sich an den Bevollm√ɬ§chtigten wendet? Ist doch nicht mein Problem, wenn er dem nicht vertraut. Mir vertraut er doch auch nicht. Wo ist da der Unterschied? Wenn er mir nicht vertraut, wieso vertraut er darauf, dass ich den Schl√ɬľssel zur√ɬľck gebe?

Er streitet dann noch ab, je eine Geschäftsbeziehung zu unserem Bevollmächtigten gehabt zu haben. Meine Auffassung ist ja die, dass er eben genau durch die Benennung des Bevollmächtigen eine Geschäftsbeziehung zu ihm hat.

Er wollte die √ÉŇďbergabe auch nie mit dem Bevollm√ɬ§chtigten machen. Wow. Da wiederspricht er mit diesem Schreiben seiner eigenen telefonischen Aussage, dass wir die Schl√ɬľssel dann doch einem Bekannten √ɬľbergeben sollen. Er hat es auch nicht f√ɬľr n√ɬ∂tig gefunden, uns dieses mitzuteilen, so dass wir vielleicht einen anderen Bevollm√ɬ§chtigten benennen k√ɬ∂nnten.

Wir h√ɬ§tten nicht daf√ɬľr Sorge getragen, dass in der Wohnung nichts einfrieren kann. Doch, denn der Gasofen lief weiterhin auf Minimal-Flamme, als wir zuletzt die Wohnung verlie√ÉŇłen. Was da seine Erf√ɬľllungsgehilfin, die Maklerin, in der Wohnung tat, w√ɬ§hrend sie den Schl√ɬľssel einkassiert hatte, kann ich leider nicht wissen.

Grundtenor des Briefes(zwischen den Zeilen gelesen): Ihr seid doch so die Vollidioten, ihr könnt euch ja nicht mal die Schuhe zubinden, wenn da nicht ein Experte daneben steht und euch alles erklärt.

Ich bin immer noch beeindruckt von so viel Dreistigkeit und Selbstherrlichkeit.

Mein Verdacht ist ja leider der, dass er dadurch versucht, die restliche, an uns zu √ɬľberweisende Monatsmiete einbehalten zu k√ɬ∂nnen, da er uns ein Fehlverhalten vorwirft. Wom√ɬ∂glich versucht er dann auch noch, damit die Kautionsr√ɬľckzahlung mindern zu k√ɬ∂nnen.

Ich werde wohl noch einmal einen Termin beim Mieterschutzbund machen m√ɬľssen.

Vermietersorgen

Dienstag, 24. März 2009

Die letzten beiden Tage waren ja schon recht aufregend.

Heute hatten wir dann einen Brief im Briefkasten. Unser Vermieter kann wohl seinen Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommen, sodass ein Insolvenzverwalter eingesetzt wurde.

Die Miete muss ab nächsten Monat auf ein Sonderkonto, was ich damit noch rechtzeitig vor dem nächsten Zahlungstermin ändern konnte.

Ich hoffe ja mal, dass bald der Verkauf des Hauses abgeschlossen ist. Denn dann bekommen wir sicher noch mehr Spa√ÉŇł mit den neuen Besitzern. ūüôā

Mieterunfreuden (2)

Montag, 23. März 2009

Heute nachmittag rief Schatz an. Die Stadtwerke haben den Z√ɬ§hler f√ɬľr das Erdgeschoss abgeklemmt.

Nun hängt an diesem Zähler aber auch die Heizungsanlage dran. Dumm.

In der Wohnung wird es nun also allmählich kälter und kälter.

Unser Vermieter geht nicht mehr an sein Mobiltelefon, nachdem ich ihm mitteilte, dass der Zähler abgeklemmt wurde und er darauf meinte, dass er in ein paar Minuten wieder anrufe.

Zuf√ɬ§lligerweise hatten wir heute einen Termin bei einem Anwalt des Mieterbundes. Der sagte uns, dass wir den Z√ɬ§hler auf uns laufen lassen k√ɬ∂nnten und die Miete um diesen Betrag k√ɬľrzen. Dazu m√ɬľssen aber laut eines Artikels des Berliner Mieterschutzbundes alle Mieter eine Notgemeinschaft bilden, die alle auf ein Sonderkonto einzahlen, damit die Versorger bezahlt werden k√ɬ∂nnen.

Schatz war dann also mal bei den Nachbarn im Nebeneingang, gucken ob die an der gleichen Heizung hängen. Ja, tun sie.

Aber das Beste: Die Nachbarn zahlen schon seit einer Weile an einen Insolvenzverwalter! Wohl auch unsere Vormieterin. Das sagte sie uns aber nicht, und unser Mietvertrag l√ɬ§uft mit dem Eigent√ɬľmer…

Wenn alles dumm l√ɬ§uft, ist damit die Miete f√ɬľr Februar f√ɬľr uns verloren (laut o.g. Artikel). Ich hoffe, dass wir morgen Kontakt zum Insolvenzverwalter bekommen und der uns sagt wie es weiter gehen soll.

Können die Leute nicht mal ehrlich zu einem sein? Ist das echt zu viel verlangt?

Fortsetzung folgt… (vermutlich)

Mieterunfreuden (1)

Montag, 23. März 2009

Eins vorweg. In diesem Beitrag nenne ich ausdr√ɬľcklich Namen von realen Personen. Das mache ich sonst nie. Aber diese Leute haben sich diese Ehre wirklich verdient.

Heute waren wir beim Anwalt des Mieterschutzbundes.

Der sagte uns (sinngem√ɬ§√ÉŇł), was ich schon bef√ɬľrchtet hatte: „Ja, Sie haben recht. Sie m√ɬľssten das vor Gericht bringen. Das m√ɬľsste in Stuttgart geschehen. Wollen Sie wirklich f√ɬľr eine halbe Monatsmiete diesen √É‚Äěrger und die Kosten auf sich nehmen?“

Nachdem ja schon unser Vormieter in der Wohnung uns damals anrief und uns vor dem Vermieter warnte, scheint mir, dass das der Herr Wettke von der Stuttgarter Haus- und Vermögensverwaltung mit System betreibt.

Letztendlich waren wir selbst schuld, dass wir der Maklerin Frau Fremd von der Firma Avenius den Schl√ɬľssel √ɬľber unsere Nachbarn zukommen lie√ÉŇłen. Damit haben wir die Ausf√ɬľhrungsgewalt (ist das das richtige Wort?) √ɬľber die Wohnung abgegeben. Leider haben wir uns durch die (telefonischen) Drohungen des Herrn Wettke einsch√ɬľchtern lassen und den Schl√ɬľssel √ɬľbergeben. Ich kann nur allen Mietern, die mit Herrn Wettke als Verwalter zu tun bekommen, raten, sich auf seine Vorschl√ɬ§ge nicht einzulassen und seine Drohungen zu ignorieren. Er vermeidet es ja, irgend etwas schriftlich mitzuteilen. Also sollte man erst auf ein Schriftst√ɬľck von ihm warten, bevor man irgend etwas von ihm ernst nimmt. Dann hat man was in der Hand, was er dann auch nicht abstreiten und verdrehen kann.

Noch ist auch nicht gekl√ɬ§rt, ab wann unsere Nachmieterin nun f√ɬľr die Wohnung zahlt. Sollte sie tats√ɬ§chlich schon f√ɬľr den halben Monat M√ɬ§rz gezahlt haben und wir den entsprechenden Betrag nicht zur√ɬľck bekommen, bin ich immer noch am √ɬľberlegen, trotzdem eine Anzeige wegen Betrugs(oder dem entsprechenden Sachverhalt) zu machen. Auch wenn das Verfahren eingestellt wird, einfach nur wegen des Prinzips.

(Un-)Spa√ÉŇł mit dem alten Vermieter

Montag, 16. März 2009

Heute rief mich mein Schatz in der Firma an.

Unsere Nachbarin hat angerufen, die Nachmieter unserer alten Wohnung h√ɬ§tten gern den Briefkastenschl√ɬľssel, um den Briefkasten weiter nutzen zu k√ɬ∂nnen.

? Nachmieter? Wir hatten doch unserem Vermieter einen Bevollm√ɬ§chtigten genannt, der in unserem Namen die √ÉŇďbergabe der Wohnung machen soll. Hat der vergessen uns zu informieren?

Ein Telefonat sp√ɬ§ter, war klar, dass es da keine √ÉŇďbergabe gegeben hat.

Unser Bevollmächtigter fuhr dann heute Abend an unserer alten Wohnung vorbei, um wenigstens die Zählerstände zu notieren. Und musste feststellen, dass das Wohnungsschloss ausgetauscht wurde.

Wir haben also f√ɬľr unsere alte Wohnung f√ɬľr den gesamten Monat Miete gezahlt, unser Vermieter hat die Wohnung aber schon weiter vermietet.

Ich hoffe f√ɬľr ihn, dass er morgen ans Telefon geht und den Sachverhalt kl√ɬ§rt. Sonst bin ich bei der Polizei und gebe eine Anzeige wegen Betrugs gegen ihn auf. Denn doppelt f√ɬľr eine Wohnung kassieren ist eindeutig nicht rechtens. Vor allem, da er sich ja immer so korrekt gibt(naja den Gegenbeweis hatten wir ja schon).

Mal sehen was Morgen bringt.

Brief an meinen Vermieter

Dienstag, 3. Februar 2009

Sehr geehrter Herr Vermieter,

vielen Dank f√ɬľr Ihren R√ɬľckruf. Ich nehme daraus zur Kenntnis, dass Sie unserem Wunsch, die Wohnung fr√ɬľher zur√ɬľck geben zu wollen nicht entsprechen werden.

Ich m√ɬ∂chte aber anmerken, dass es dem Stil des Telefonats von Ihrer Seite an Professionalit√ɬ§t mangelte. Spr√ɬľche wie „Das haben doch schon Leute mit geringstem Bildungsniveau und sogar Leute, die nicht so gut Deutsch sprechen, verstanden.“ sollte man im Umgang mit seinen Kunden vermeiden. Auch ist eine √ɬľberm√ɬ§√ÉŇłige Aufgeregtheit nicht f√ɬ∂rderlich f√ɬľr eine sachliche  Gespr√ɬ§chsf√ɬľhrung. Ein R√ɬľckfall in Kindersprache wirft ebenfalls kein gutes Licht auf Ihre Kommunikationsf√ɬ§higkeit.

Im √ÉŇďbrigen lese ich Ihre Aussage „mit geringstem Bildungsniveau“ eher so, dass diese Leute sich von Ihnen einreden lie√ÉŇłen, dass es o.k. w√ɬ§re, die Wohnungs√ɬľbergabe nach Ihrem Vorschlag zu handhaben. Rechtlich hat das aber keinen Bestand, so dass ich mich darauf nicht einlasse.

Die Wohnungs√ɬľbergabe wird von einem Bekannten f√ɬľr uns durchgef√ɬľhrt werden, der dazu von uns bevollm√ɬ§chtigt wurde. Bitte nehmen Sie mit ihm zwecks Terminvereinbarung Kontakt auf.

Umzugsfortschritt

Freitag, 23. Januar 2009

Mein Schatz ist derzeit leider arbeitslos. Ein wenig Gl√ɬľck im Ungl√ɬľck, kann man sagen. Sie hat jetzt schon ziemlich viele Vorbereitungen f√ɬľr den Umzug erledigt, ein gro√ÉŇłer Teil unserer Sachen ist schon in Kartons verpackt.
Seit gestern haben wir auch den neuen Mietvertrag, ein Umzugswagen ist gemietet, verschiedene Ummeldungen sind schon erledigt.
Leider macht unser aktueller Vermieter/Verwalter Probleme. Er weigert sich beharrlich, die Wohnung vorzeitig von uns zur√ɬľck zu √ɬľbernehmen. Leider gibt es dazu keine eindeutige rechtliche Regelung, so dass wir letztendlich auf seine Kooperation angewiesen sind. Ich bin jedenfalls nicht bereit 400 km zu fahren, nur um eine Wohnung zu √ɬľbergeben…
Hoffentlich finden wir da noch zu einer Einigung.