Archiv für März, 2009

Anwaltliches Verhalten erklärt

Montag, 30. März 2009

Gerade habe ich einen Link erhalten, der die Ausführungen unseres alten Vermieters doch sehr schön beleuchtet und verständlicher macht. Instinktiv habe ich mich da bisher doch erfreulich richtig verhalten.

[…]Beschuldigungen, Unterstellungen, „Unverschämtheiten“ oder gar Verbal-injurien sollten deshalb grundsätzlich nicht unnötig thematisiert werden.[…]

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Ratlosigkeit

Montag, 30. März 2009

Heute waren wir (mal wieder) beim Mieterbund.

Die Anwältin dort konnte sich ein Schmunzeln nicht verkneifen, nachdem sie den letzten Brief unseres alten Vermieters las.

Auf unsere Frage: „Was will uns unser alter Vermieter damit sagen?“ konnte sie auch nur mit den Schultern zucken. Sie konnte dort auch nur die Information heraus ziehen, dass er die Wohnung noch vor Ablauf unseres Mietvertrags weiter vermietet hat und wir damit Anspruch auf die zu viel gezahlte Miete haben.

Da werde ich also noch ein nettes Briefchen schreiben und ihn darauf hinweisen, dass ich gern mein Geld wieder hätte. Auf die Beleidigungen und komischen Sprüche werde ich erst einmal nicht weiter eingehen. Mal sehen, wie weit er es noch treiben will…

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Verwunderliche Vermieter

Mittwoch, 25. März 2009

Wow. Heute kam ich nach Hause und hatte einen Brief unseres alten Vermieters erhalten.

Die besten Zitate jetzt hier für alle zum Nachlesen:

„Nachdem Sie die Vermietung behindert hatten und sich durch wunderliches Verhalten von einem normalen Geschäftsverkehr disqualifiziert hatten […] haben wir die Wohnung […] doch noch vermieten können.“

Wunderliches Verhalten konnte ich eher von Vermieterseite festellen.

„Sie […] hatten sich mit Äußerungen gegenüber Dritten verhaltensauffällig gezeigt.“

Vermutlich meint er damit den Eigentümer der Wohnung.

„Wir hatte die neue Mieterin daher gebeten, die Schlösser auszutauschen, da wir durch die von Ihnen vorgenommenen, teilweise strafrechtlich relevanten Äußerungen, auch kein Zutrauen zu den von Ihnen beauftragten Personen haben.“

Starker Tobak. Wow. Und das von einem *zensiert*. Die Sache mit dem Bevollmächtigten hat er offenbar nicht verstanden. Sich über geltendes Recht hinweg zu setzen, indem man behauptet dem Gegenüber nicht zu vertrauen ist ein dolles Ding. Ich hätte also die Wohnung besser einem Penner überlassen sollen, weil ich meinem Vermieter nicht vertraue?!? Oder was soll ich daraus schließen?

Das beste ist: genau diese Vorgehensweise mit dem Schlösser austauschen, hat er auch bei uns durchgezogen. Ich bin mir nicht sicher, ob nicht unser Vormieter damals auch so einen Brief bekommen hat…

„Wir fordern Sie auf, umgehend die restlichen Schlüssel […] herauszugeben.“

Aha. Wir sollen die Schlüssel, die wir einem Bevollmächtigten übergeben haben, heraus geben. Wie wäre es, wenn er sich an den Bevollmächtigten wendet? Ist doch nicht mein Problem, wenn er dem nicht vertraut. Mir vertraut er doch auch nicht. Wo ist da der Unterschied? Wenn er mir nicht vertraut, wieso vertraut er darauf, dass ich den Schlüssel zurück gebe?

Er streitet dann noch ab, je eine Geschäftsbeziehung zu unserem Bevollmächtigten gehabt zu haben. Meine Auffassung ist ja die, dass er eben genau durch die Benennung des Bevollmächtigen eine Geschäftsbeziehung zu ihm hat.

Er wollte die Übergabe auch nie mit dem Bevollmächtigten machen. Wow. Da wiederspricht er mit diesem Schreiben seiner eigenen telefonischen Aussage, dass wir die Schlüssel dann doch einem Bekannten übergeben sollen. Er hat es auch nicht für nötig gefunden, uns dieses mitzuteilen, so dass wir vielleicht einen anderen Bevollmächtigten benennen könnten.

Wir hätten nicht dafür Sorge getragen, dass in der Wohnung nichts einfrieren kann. Doch, denn der Gasofen lief weiterhin auf Minimal-Flamme, als wir zuletzt die Wohnung verließen. Was da seine Erfüllungsgehilfin, die Maklerin, in der Wohnung tat, während sie den Schlüssel einkassiert hatte, kann ich leider nicht wissen.

Grundtenor des Briefes(zwischen den Zeilen gelesen): Ihr seid doch so die Vollidioten, ihr könnt euch ja nicht mal die Schuhe zubinden, wenn da nicht ein Experte daneben steht und euch alles erklärt.

Ich bin immer noch beeindruckt von so viel Dreistigkeit und Selbstherrlichkeit.

Mein Verdacht ist ja leider der, dass er dadurch versucht, die restliche, an uns zu überweisende Monatsmiete einbehalten zu können, da er uns ein Fehlverhalten vorwirft. Womöglich versucht er dann auch noch, damit die Kautionsrückzahlung mindern zu können.

Ich werde wohl noch einmal einen Termin beim Mieterschutzbund machen müssen.

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Wieder warm

Dienstag, 24. März 2009

Irgendwann heute wurde die Heizungsanlage wieder mit Strom versorgt, die Temperatur in der Wohnung kletterte daraufhin wieder von 12°C auf wohnliche über 20°C.

Ich bin der Sache dann mal nach gegangen. Also ich bin der Meinung, dass das so vom VDE sicher nicht für gut geheißen wird.

Fangen wir ganz vorn an: ich dachte zuerst, der Zähler ist wohl wieder aufgeschaltet worden. Ein Blick in den Zählerschrank: nein, Zähler immer noch gesperrt.

Also runter in den Keller. Das Kellerlicht geht wieder. (Unsere Klingel und das Licht im Treppenhaus Erdgeschoss übrigens auch.)

Dann mal geguckt, wo denn da ein Kabel hängt, dass mir bisher nicht aufgefallen ist.

Am Heizungsschalter bin ich dann fündig geworden. Ein zusätzliches schwarzes Kabel kommt da aus dem Kasten. Und läuft dann in den Heizungsraum. Und von dort zum Fenster, durch welches es verschwindet. Draußen aus dem Fenster läuft das Kabel quer über den Hof bis zur Werkstatt.

Nunja, pragmatische Lösung, die erst einmal die Funktion der Heizung sicher stellt. Aber mir scheint, dass da noch ein wenig mehr als nur die Heizung dran hängt. Und sollte das Kabel nicht zurück gebaut werden, bevor der Zähler im Erdgeschoss wieder entsperrt wird, habe ich so die eine oder andere Befürchtung, dass das der Hausinstallation unter Umständen nicht sehr gut tun wird.

Anbei eine Bilderdokumentation:

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Vermietersorgen

Dienstag, 24. März 2009

Die letzten beiden Tage waren ja schon recht aufregend.

Heute hatten wir dann einen Brief im Briefkasten. Unser Vermieter kann wohl seinen Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommen, sodass ein Insolvenzverwalter eingesetzt wurde.

Die Miete muss ab nächsten Monat auf ein Sonderkonto, was ich damit noch rechtzeitig vor dem nächsten Zahlungstermin ändern konnte.

Ich hoffe ja mal, dass bald der Verkauf des Hauses abgeschlossen ist. Denn dann bekommen wir sicher noch mehr Spaß mit den neuen Besitzern. 🙂

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Mieterunfreuden (2)

Montag, 23. März 2009

Heute nachmittag rief Schatz an. Die Stadtwerke haben den Zähler für das Erdgeschoss abgeklemmt.

Nun hängt an diesem Zähler aber auch die Heizungsanlage dran. Dumm.

In der Wohnung wird es nun also allmählich kälter und kälter.

Unser Vermieter geht nicht mehr an sein Mobiltelefon, nachdem ich ihm mitteilte, dass der Zähler abgeklemmt wurde und er darauf meinte, dass er in ein paar Minuten wieder anrufe.

Zufälligerweise hatten wir heute einen Termin bei einem Anwalt des Mieterbundes. Der sagte uns, dass wir den Zähler auf uns laufen lassen könnten und die Miete um diesen Betrag kürzen. Dazu müssen aber laut eines Artikels des Berliner Mieterschutzbundes alle Mieter eine Notgemeinschaft bilden, die alle auf ein Sonderkonto einzahlen, damit die Versorger bezahlt werden können.

Schatz war dann also mal bei den Nachbarn im Nebeneingang, gucken ob die an der gleichen Heizung hängen. Ja, tun sie.

Aber das Beste: Die Nachbarn zahlen schon seit einer Weile an einen Insolvenzverwalter! Wohl auch unsere Vormieterin. Das sagte sie uns aber nicht, und unser Mietvertrag läuft mit dem Eigentümer…

Wenn alles dumm läuft, ist damit die Miete für Februar für uns verloren (laut o.g. Artikel). Ich hoffe, dass wir morgen Kontakt zum Insolvenzverwalter bekommen und der uns sagt wie es weiter gehen soll.

Können die Leute nicht mal ehrlich zu einem sein? Ist das echt zu viel verlangt?

Fortsetzung folgt… (vermutlich)

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Mieterunfreuden (1)

Montag, 23. März 2009

Eins vorweg. In diesem Beitrag nenne ich ausdrücklich Namen von realen Personen. Das mache ich sonst nie. Aber diese Leute haben sich diese Ehre wirklich verdient.

Heute waren wir beim Anwalt des Mieterschutzbundes.

Der sagte uns (sinngemäß), was ich schon befürchtet hatte: „Ja, Sie haben recht. Sie müssten das vor Gericht bringen. Das müsste in Stuttgart geschehen. Wollen Sie wirklich für eine halbe Monatsmiete diesen Ärger und die Kosten auf sich nehmen?“

Nachdem ja schon unser Vormieter in der Wohnung uns damals anrief und uns vor dem Vermieter warnte, scheint mir, dass das der Herr Wettke von der Stuttgarter Haus- und Vermögensverwaltung mit System betreibt.

Letztendlich waren wir selbst schuld, dass wir der Maklerin Frau Fremd von der Firma Avenius den Schlüssel über unsere Nachbarn zukommen ließen. Damit haben wir die Ausführungsgewalt (ist das das richtige Wort?) über die Wohnung abgegeben. Leider haben wir uns durch die (telefonischen) Drohungen des Herrn Wettke einschüchtern lassen und den Schlüssel übergeben. Ich kann nur allen Mietern, die mit Herrn Wettke als Verwalter zu tun bekommen, raten, sich auf seine Vorschläge nicht einzulassen und seine Drohungen zu ignorieren. Er vermeidet es ja, irgend etwas schriftlich mitzuteilen. Also sollte man erst auf ein Schriftstück von ihm warten, bevor man irgend etwas von ihm ernst nimmt. Dann hat man was in der Hand, was er dann auch nicht abstreiten und verdrehen kann.

Noch ist auch nicht geklärt, ab wann unsere Nachmieterin nun für die Wohnung zahlt. Sollte sie tatsächlich schon für den halben Monat März gezahlt haben und wir den entsprechenden Betrag nicht zurück bekommen, bin ich immer noch am überlegen, trotzdem eine Anzeige wegen Betrugs(oder dem entsprechenden Sachverhalt) zu machen. Auch wenn das Verfahren eingestellt wird, einfach nur wegen des Prinzips.

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Letzter Energieverbrauch (Februar 2009)

Samstag, 21. März 2009

Mitte der Woche bekamen wir die Zählerstände der alten Wohnung von unserer Nachmieterin mitgeteilt.

Der Verbrauch ist wie erwartet deutlich kleiner als den Monat davor. Die Abmeldung beim alten Energieversorger ist auch durch. Damit wird von dort kein Abschlag mehr eingezogen und die Endabrechnung bringt hoffentlich kein negatives Ergebnis.

Hier der letzte Plot von der alten Wohnung.

strom_und_gas_09_02.png

Insgesamt haben wir während der letzten 3 Jahren, 7 Monaten und 13 Tagen* 7245.2 kWh an Strom verbraucht. Gas haben wir 4378,811 m³ verbraucht. Pro Jahr sind das dann 2006 kWh Strom und 1212,645 m³ Gas.

*(Hmm.. alles Primzahlen, Zufall?)

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Renovieren

Montag, 16. März 2009

Unsere neue Wohnung war ja beim Einzug in einem eher unwohnlichen Zustand. Die Wände waren doch arg herunter gewohnt, die Tapete stellenweise lose an der Wand.

Unsere erste Amtshandlung war, die Küche in einen benutzbaren Zustand zu versetzen. Der Fußboden war mit alten PVC-Belag ausgelegt, der an einigen Stellen schon große Löcher hatte. Die Spüle war ein billiges 50,- EUR Baumarkt-Ding, was auch schon lange über Verfallsdatum war.
Also flog der Bodenbelag und die alte Spüle raus. Die Wände und Decke wurden frisch weiß angestrichen, der Boden mit Laminat in Fließen-Optik neu verlegt. Eine neue Arbeitsplatte mit Spüle, Einbauherd und Stellplatz für die Spülmaschine eingebaut. Dann noch ein paar Hängeschränke an die Wand. Damit war die Küche benutzbar.

Nächste Baustelle: Schlafzimmer. Da da überall Kartons vom Umzug standen, wurden die erst mal in eine Zimmerecke zusammengeschoben. Dann eine Hälfte vom Zimmer streichen, alles in die gestrichene Hälfte schieben, andere Hälfte streichen. Bett aufbauen, Matratze drauf: Schlafzimmer benutzbar. Ok, noch zwei Schränke rein, aber erfüllt schon eher den Zustand Schlafzimmer, als den Zustand Baustelle.

Leider ging uns mittendrin das Geld für die Renovierungen aus, so dass die aktuelle Renovierungstätigkeit eher mit angezogener Handbremse voran geht.

Im Wohnzimmer haben wir eine Trockenwand, die von den Vormietern dort eingezogen wurde, entfernt. Damit ist das Südfenster wieder frei und tagsüber im Wohnzimmer deutlich mehr Licht. Dort wo die Wand war, musste ein bisschen (Raufaser-)Tapete an die Wand geklebt werden, wenn das überstrichen ist, fällt das nicht mehr auf. Demnächst können wir dann die erste Hälfte des Wohnzimmers streichen…

Nebenher habe ich im Bad irgendwann kurz nach Einzug festgestellt, dass da das eine Stückchen Tapete etwas lose hängt. Ich fasste an, zog kurz… und hatte geschätzt 1 m² Tapete in der Hand. Mit dem Spachtel konnte ich dann noch ca. 5 weitere m² von der Wand lösen. Gestern habe ich dann diese Lücken mit frischer Raufaser-Tapete gefüllt. Dann fiel mir links neben dem Fester ein Stück lose Tapete auf… Irgendwann dieser Tage werde ich nochmal 5 m² Raufaser im Bad an die Wände kleben…

Sobald Bad und Wohnzimmer dann mal gestrichen sind, kommt das Gästezimmer dran…

Noch ein paar Erfahrungen vom Renovieren.

  • Billige Farbe für 7 EUR für 10 Liter erfüllt lediglich den Tatbestand: „Ja die Wände wurden gestrichen.“
  • Teure Farbe für 15 EUR für 5 Liter deckt tatsächlich die meisten dunklen Stellen schon beim ersten Streichen, spätestens beim zweiten Streichen ist die Wand dann wirklich weiß.
  • Fehler in der Raufaser-Tapete lassen sich einfach mit Raufaser übertapezieren. Am unauffälligsten geht das, wenn man die Ränder des Flickens von Hand ungleichmäßig abreißt.
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(Un-)Spaß mit dem alten Vermieter

Montag, 16. März 2009

Heute rief mich mein Schatz in der Firma an.

Unsere Nachbarin hat angerufen, die Nachmieter unserer alten Wohnung hätten gern den Briefkastenschlüssel, um den Briefkasten weiter nutzen zu können.

? Nachmieter? Wir hatten doch unserem Vermieter einen Bevollmächtigten genannt, der in unserem Namen die Übergabe der Wohnung machen soll. Hat der vergessen uns zu informieren?

Ein Telefonat später, war klar, dass es da keine Übergabe gegeben hat.

Unser Bevollmächtigter fuhr dann heute Abend an unserer alten Wohnung vorbei, um wenigstens die Zählerstände zu notieren. Und musste feststellen, dass das Wohnungsschloss ausgetauscht wurde.

Wir haben also für unsere alte Wohnung für den gesamten Monat Miete gezahlt, unser Vermieter hat die Wohnung aber schon weiter vermietet.

Ich hoffe für ihn, dass er morgen ans Telefon geht und den Sachverhalt klärt. Sonst bin ich bei der Polizei und gebe eine Anzeige wegen Betrugs gegen ihn auf. Denn doppelt für eine Wohnung kassieren ist eindeutig nicht rechtens. Vor allem, da er sich ja immer so korrekt gibt(naja den Gegenbeweis hatten wir ja schon).

Mal sehen was Morgen bringt.

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Kater wieder da

Samstag, 14. März 2009

Vor ziemlich genau 3 Wochen durfte unser Kater mal wieder aus dem Haus, nachdem er knapp 2 Wochen hier „eingesperrt“ war, der Umzug war ja doch recht stressig für ihn.

Das war dann auch der Zeitpunkt an dem wir ihn das letzte mal gesehen hatten. Irgendwie hatten wir schon ein bisschen aufgegeben ihn noch mal wieder zu sehen.

Heute ging ich dann in den Keller um unsere Fahrräder für die Einkaufsfahrt fertig zu machen. Kaum dass ich im Keller war, kam ein kleines Maunzen aus der Kellerecke. „Linus ?“. Noch ein Maunzen. Dann kam der Kater aus seiner Kellerecke und ich nahm ihn dann auf den Arm und trug ihn nach oben in die Wohnung. Und musste feststellen, dass die letzten Wochen wohl recht entbehrungsreich für ihn waren. Geschätzt hat er nur noch die Hälfte seines vorherigen Gewichts.

Aber er ist wieder da und Schatz ist überglücklich.

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Buchhandel bald pleite?

Montag, 9. März 2009

Heute konnte man auf dem Heise-Newsticker folgende Überschrift lesen:
Umfrage: 2 Millionen Deutsche wollen 2009 E-Books kaufen

Wenn ich das mal hochrechne, wird dann jedes dieser 2009 Bücher ungefähr 1000 mal kopiert… Das kann sich doch nicht rechnen für die Verlage. 😉

Die sollten bei Heise echt mal ihre Überschriften noch mal von jemandem anders Korrektur lesen lassen.

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Watchmen — Die Wächter

Samstag, 7. März 2009

Heute nachmittag schwangen wir uns auf unsere Fahrräder, um die neue Heimat ein wenig besser kennen zu lernen. Insgesamt muss man Kassel zugestehen, dass es doch sehr im Grünen liegt für eine Stadt mit der Einwohnerzahl. Und viele alte Häuser hat, die aber in erstaunlich gutem Zustand sind.

Auf dem Rückweg überlegten wir uns, ob wir vielleicht noch ins Kino gehen.

Im Kino studierten wir kurz die aktuell laufenden Filme und entschieden uns dann für Watchmen — Die Wächter. Ich selbst hatte von dem Film im Vorfeld gar nichts gewusst, der Aushang im Kino sagte nur was von Comic-Verfilmung. Sind also unvoreingenommen in den Film.

Erst mal vorne weg: der Film lief fast 3 Stunden. Das schöne dabei: es ist mir fast nicht aufgefallen. Der Film erzählt eine schöne runde Geschichte, in sich auch schlüssig. Was mir auffiel waren ein paar Szenen, die doch recht blutig waren. Meiner Meinung nach hätte das nicht direkt gezeigt werden müssen, der Film hätte dadurch nichts verloren. Die Handlung war nicht so vorhersagbar wie andere Filme des Action-Genres, also insgesamt ein schöner Film. Wer Comic-Verfilmungen mag: reingehen. Mein Favorit der dargestellten Figuren: Rohrschach.

Was mir nach der Vorstellung auffiel: Es gab keine „Raubkopierer sind Verbrecher“-Werbung vor dem Film, auch keine „Danke, dass Sie sich für das Original entschieden haben“-Schleimerei. Kommen die Produktverantwortlichen doch noch zu Vernunft? Schön wäre das ja.

Noch ein Merker für Filme, die dieses Jahr ins Kino kommen: Wolverine(ein Prequell zu X-Men), Terminator Salvation und Star Treck (die Anfänge von James T. Kirk)

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Umzugsdiät – 5kg in 3 Wochen runter

Freitag, 6. März 2009

Gestern haben mein Schatz und ich mal wieder mutig die Waage bestiegen.
Erstaunlicherweise ist bei uns beiden das Gewicht ca. 5 kg unter dem letzten Stand von vor dem Umzug.
Daraus lässt sich nur eines folgern: die ultimative Diät nennt sich Umzug, kann aber aus unserer Sicht nicht uneingeschränkt empfohlen werden. Die Nebenwirkungen wie der Verlust von Bekannten und Freunden oder Schwindsucht des Girokontos sind doch nicht für jeden was.

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Energieverbrauch (Februar 2009)

Sonntag, 1. März 2009

Neue Wohnung, neue Zählung. Wir sind Mitte Februar in die neue Wohnung eingezogen, der Stromverbrauch ist damit noch nicht vergleichbar zu alten Wohnung. Was weg fällt, ist der Gasverbrauch. Wir haben kein Gas mehr. Zum Kochen ist Gas eigentlich ganz nett, andererseits ist der E-Herd mit Ceran-Kochfeld deutlich schneller gereinigt. Da wir jetzt mit Strom kochen, gehe ich davon aus, dass der Stromverbrauch sich im Vergleich zur alten Wohnung erhöhen wird.

strom_09_02.png

Den letzten Zählerstand der alten Wohnung habe ich leider vergessen abzulesen, da muss ich auf die Übergabe der Wohnung warten, damit ich da endlich einen Abschluss machen kann.

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