Familienpolitik

Derzeit sind wir auf der Suche nach Krippenplätzen für unsere beiden Kinder.
Meine Frau war aufgrund der Schwangerschaft arbeitslos geworden, da die Zeitarbeitsfirma ihren Arbeitsvertrag nach bekannt werden der Schwangerschaft einfach nicht verlängert hat.
Heute hat sie einen Anruf von einer Krippe bekommen, wo ihr mitgeteilt wurde, dass die Krippe ihr keine Betreuungsplätze anbieten darf, da sie ja arbeitslos ist. Und einen Kindergartenplatz dürfen sie auch nur halbtags anbieten.
Wie soll das denn funktionieren, wieder in einen Job zu kommen, wenn man keine Kinderbetreuung hat?
„Wir würden Sie ja gern einstellen, aber ohne Betreuung für ihre Kinder geht das nicht.“ Und ohne Job bekommt man keinen Krippenplatz…. WAHHHH!
Es ist doch wirklich zum Amok laufen.
Klar kann ich verstehen, dass man Krippenplätze für Arbeitstätige reservieren will.
Aber dass man Kinder von Arbeitslosen aus der Krippe ausschließt, ist doch der Hohn für alle, die ihren Kindern mehr bieten wollen, als nur allein zuhause im eigenen Zimmer vor sich hin zu versauern.

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2 Kommentare zu “Familienpolitik”

  1. Princess sagt:

    Noch besser: versuch mal Arbeit zu kriegen. Da fragen die Dich nämlich als erstes „haben sie denn Kinderbetreuung?“ und in der Krippe fragen sie wie beschrieben „haben sie denn Arbeit“. Schwejk läßt grüßen.

  2. Anita sagt:

    Es wird wohl am Anfang auf eine Tagesmutter hinauslaufen.