TextMate vs. Vim

Ich habe jetzt ein paar Tage TextMate getestet. Der Editor sieht gut aus, liefert eine Menge Funktionen mit, die Syntax-Themes sind sehr leicht anpassbar(√ɬľber entsprechende Einstellungsmen√ɬľs) und er ist schnell in der Darstellung.
Was mich st√ɬ∂rt: Man muss tausend Tastenkombinationen kennen, wenn man nicht st√ɬ§ndig die Maus bewegen will. Das w√ɬ§re nicht so schlimm, wenn es eben nicht Tastenkombinationen w√ɬ§ren([Ctr]l+[$Taste], [Cmd]+[$Taste],[Cmd]+[Shift]+[$Taste],…). Damit ist man nicht viel schneller als mit der Maus, da man st√ɬ§ndig die Finger von der normalen Schreibposition nehmen muss, vor allem auf der Powerbook-Tastatur.

Vim
sieht nicht so toll aus, liefert ebenfalls eine Unmenge an Funktionen mit, die Syntax-Themes sind eher umst√ɬ§ndlich anzupassen(kein Men√ɬľ) und er ist in der neuen Version 7.0 mit eingeschalteter Zeilenhervorhebung relativ tr√ɬ§ge in der Darstellung.
Die Bedienung ist nicht intuitiv, viele Programmfunktionen sind nur √ɬľber Tastaturkommandos erreichbar. Aber: Es sind einfache Tastaturkommandos, Tastenfolgen, keine Tastenkombinationen.

Um zum Beispiel einen Absatz neu zu formatieren:

In TextMate muss man [Ctrl]+[Q] dr√ɬľcken. Auf der Powerbook-Tastatur gibt es nur eine [Ctrl]-Taste und die sitzt links unten, [Q] ist links oben. Damit ist diese Tastenkombination nicht fl√ɬľssig zu bedienen.
In Vim ist die nicht gerade leicht zu merkende Tastaturfolge [G][Q][A][P] einzugeben.
Der Unterschied ist, dass ich in Vim die Finger nicht aus der normalen Schreibposition nehmen muss und damit dieser Befehl letztendlich schneller getippt ist.

Bild 3A

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