Sibirische Verhältnisse

Am Wochenende waren wir mit dem Auto unterwegs.

Das war keine besonders gute Idee.

Am Freitag war es in der Früh schon recht kalt mit -8°C. Die Temperatur ging dann über den Tag auf -12°C zurück.

Am Abend starteten wir dann zu unserer Reise und waren nach weniger als einer Stunde schon im Stau gefangen.

Dort standen wir so ca. 1 Stunde bis wir da an eine Raststätte kamen und beschlossen dort den Stau auszusitzen. Nach 2 Stunden wurde uns das aber dann auch zu blöd und hofften, dass der Stau sich inzwischen aufgelöst hätte.

Wir brauchten dann fast eine halbe Stunde um überhaupt von der Raststätte wieder auf die Autobahn zu kommen. Dort quälten wir uns dann noch ein paar Stunden durch den Stau, bis wir dann inklusive Raststättenaufenthalt nach 6 Stunden durch den Stau durch waren.

Ursache für den Stau waren LKW, die bei dem plötzlichen Wintereinbruch an einer steilen Steigung der Autobahn nicht mehr weiter kamen und die Autobahn von drei auf eine Fahrbahn reduzierten.

Ich bin ja sehr froh, dass unser Auto uns schön warm gehalten hat, denn draußen war es bitter kalt: -18,5°C meldete das Außenthermometer unseres Autos.

Tacho-minus18grad.jpg

Das hatte leider auch zur Folge, dass uns trotz Frostschutz die Scheibenwaschanlage einfror. Auf der restlichen Fahrt machte ich dann ab und an auf Parkplätzen halt und wusch mit warmen Tee aus der Thermokanne den angetrockneten Streusalzmatsch von die Scheibe…

Die Rückfahrt am Sonntag war dann in der Früh schön sonnig, wechselte aber dann am Nachmittag, je näher wir der Heimat kamen, auf Schneegestöber.

Auf der Autobahn blieben dann schon wieder die ersten LKW an Steigungen hängen.
In Kassel waren dann die Straßen auch schon gut verschneit und das Autofahren wurde zur unfreiwilligen Rutschpartie.
Aber, alles ging gut, wir und auch das Auto sind wohl behalten wieder zuhause angekommen.
Die nächsten Tage soll es ja wieder etwas wärmer werden, vielleicht taut dann auch die Scheibenwaschanlage wieder auf. 🙂
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