Angrabschen verboten / Stuttgarter Weindorf

Montag, 1. September 2008

Am Freitag waren wir abends auf dem Stuttgarter Weindorf.

Die ganze Innenstadt ist mit Ständen und Festzelten voll gestellt. Es ist supervoll, ein Vorankommen ist mit mehreren Metern pro Minute möglich.

Meine aktuelle Haartracht sieht so aus, dass ich mein inzwischen l√ɬ§ngers Haupthaar zum Zopf gebunden habe. Mein Kinnbart hat inzwischen eine L√ɬ§nge erreicht, bei der es nicht mehr gut aussieht, wenn ich „das Haar offen trage“. Also habe ich diesen auch zu einem kleinen Zopf gebunden.

Wir dr√ɬ§ngten uns also durch die Menschenmassen, oder lie√ÉŇłen uns von den Menschenmassen weitersp√ɬľlen. Pl√ɬ∂tzlich kommt da von links eine Hand, die an einer alten, angetrunken Frau h√ɬ§ngt und grabscht an meinen Bartzopf. Die zur Hand geh√ɬ∂rige Frau kichert trunken und weist ihre anwesende Freundin auf meine Haartracht hin.

Ich kann das ja so gar nicht leiden, wenn da jemand meine Intimzone verletzt. Ich war schon drauf und dran der Frau den Arm zu brechen auf die Pfoten zu hauen. Ich konnte mich aber grad noch zur√ɬľckhalten, habe Z√ɬ§hne gezeigt (manche sagen dazu gezwungen gel√ɬ§chelt) und sah zu, dass ich aus der Reichweite der Hand kam.

Ich wei√ÉŇł schon, warum ich Volksfesten mit viel Menschengedr√ɬ§nge nicht viel abgewinnen kann.

Wir haben dann aber trotz Gedr√ɬ§nge noch einen nicht all zu belagerten Ausschank gefunden und uns zwei Gl√ɬ§ser Wein gekauft. Mit diesen sind wir dann 100 Meter weiter in die K√ɬ∂nigsstra√ÉŇłe gegangen, wo wir uns ohne Menschenmassen auf einer Bank unseren Wein haben schmecken lassen.

Folgen der Meisterschaftsfeier in Stuttgart

Sonntag, 20. Mai 2007

Gestern war ja der gro√ÉŇłe Tag f√ɬľr den VfB Stuttgart: sie sind Deutscher Meister 2007 in der Ersten Fu√ÉŇłball Bundesliga geworden.
Entsprechend hatten die Fans einen guten Grund zu feiern. Als Folge sah die Innenstadt Stuttgarts an einigen Ecken unter aller Sau aus. Hier noch ein Panorama-Foto von einer der schlimmeren Ecken:

Pano

Das Bild wurde mit einer Testversion der Software PTGui zusammengenäht.

Ausnahmezustand

Samstag, 19. Mai 2007

Heute ist der letzte (34.) Spieltag in der Deutschen Fu√ÉŇłball Bundesliga und der VfB Stuttgart hat die Chance Deutscher Meister zu werden.
Nicht dass mich das besonders interessieren w√ɬľrde. Ich bin nur leider betroffen davon.
Ich war heute mit dem Zug von Dillingen nach Stuttgart unterwegs.
In G√ɬľnzburg fuhr der Zug nicht weiter, weil auf der Strecke zwischen G√ɬľnzburg und Ulm ein Personenschaden die Weiterfahrt verhinderte. Also wartete ich dort auf den Schienenersatzverkehr, soll hei√ÉŇłen Bus, nach Ulm.
Im Bus ging es schon los: ca. 10% der Mitfahrer waren wie Fu√ÉŇłballfans gekleidet und wollten offensichtlich nach Stuttgart.
In Ulm fuhr mir dann ein Interregio-Express genau vor der Nase weg, gerade als ich am Bahnsteig ankam. Gl√ɬľcklicherweise fuhr 15 Minuten sp√ɬ§ter schon ein Regionalexpress nach Stuttgart.
Im Zug war die Anfangskonzentration von Fu√ÉŇłballfans gesch√ɬ§tzte 25..30 Prozent. Das steigerte sich dann bis Stuttgart-Bad Cannstatt auf gesch√ɬ§tzte 99 % mit einer Auslastung des Zuges von gesch√ɬ§tzten 350%.
Ich kam aber doch trotz der Menschenmassen rechtzeitig aus dem Zug heraus.
In der U-Bahn (Stadtbahn) nach Hause kam dann gegen 14:15 Uhr noch eine Durchsage von der SSB-Zentrale, dass die Polizei den Schlossplatz f√ɬľr weitere Besucher gesperrt hat. Die Leute sollen doch bitte wo anders das Spiel ansehen gehen. Ansto√ÉŇł ist um 15:30 Uhr. Ich frage mich, was man so lange auf einem Sonnenbeschienenen Platz bei ca. 50√ā¬įC mit 40.000 Leuten √ɬľber eine Stunde lang macht.
Naja, wir werden die Zeit nutzen und unseren Wocheneinkauf während des Spiels erledigen. Ich hoffe, dass es dann angenehm leer sein wird.